Umbau Römermuseum Augusta Raurica
Umbau Römermuseum Augusta Raurica
Umbau Römermuseum Augusta Raurica
Umbau Römermuseum Augusta Raurica
Umbau Römermuseum Augusta Raurica

Projektnummer

150

Ort

Augst

Jahr

2010

Programm

Infrastruktur, Kultur und Sport

Auftragsart

Direktauftrag

Auftragsgeber/-in

Hochbauamt Basel-Landschaft

Status

Realisiert

Projekt

sabarchitekten

Beteiligte

Bauleitung: Eigenmann Partner, Landschaft: Berchtold Lenzin, Ingenieur: WGG Schnetzer Puskas, Ausstellung: Ursula Gillimann

Fotografie

Tom Bisig, Susanne Schenker

Als weithin sichtbares Zeichen dient das rekonstruierte Römerhaus mit seinem prägnanten Portikus. Der Eingang zum Museum liegt schlecht ersichtlich zwischen dem Römerhaus und dem Römermuseum, einem Neubau aus den 50er Jahren. Durch den Abbruch des bestehenden Kassenhäuschens ist die Schnittstelle zwischen Museumsbau und Römerhaus geklärt worden. Stattdessen ermöglicht nun die Glasfassade dem ankommenden Besucher bereits von aussen ein Blick auf die Exponate im Inneren. Umgekehrt gibt es von der Ausstellungsfläche einen Sichtbezug zum Amphitheater. Die Kasse wurde in einen unternutzten Lagerraum des Römerhauses verlegt. Ein grosser Mauerdurchbruch im Römerhaus dient nun als Schalterfenster für das Museum. Die vorhandenen alten Fenster vom Römerhaus bringen zusätzliches Tageslicht in den Kassenraum.Der Kassenraum wurde massiv vergrössert und ist gleichzeitig auch Shopkasse, welche vom Eingangsbereich her zugänglich ist. Entlang der gesamten Kassenraumrückwand wurde eine Schrankwand zum Lagerraum für Infomaterial, Shopwaren und Souvenirartikel. Die Gästegarderobe ist in einem Nebenraum untergebracht worden und bietet nun genug Platz für die erwachsenen Besucher des Museums. Das bis anhin dort untergebrachte Stadtmodell von Augusta Raurica wurde überarbeitet und an prominenter Stelle beim Ausstellungsraum untergebracht. Die Ein- und Ausgangssituation wurde räumlich getrennt, der bisher verstellte Zwischenraum zwischen Museum und Römerhaus dient als Ausstellungsfläche und Visitenkarte des Museums. An der Wand sind sechs kleine Vitrinen eingebaut worden, welche wertvolle Fundstücke präsentieren. Die Infostelen im Aussenbereich wurden auf die andere Strassenseite verlegt. Dies ermöglichte es den Garten zum Aufenthaltshof für die zahlreichen Schulklassen umzugestalten. Er dient gleichzeitig als Rückstauraum für wartende Schüler oder als Pausenplatz. Für Schulklassen wurden im Hof Schränke geschaffen, welche den geforderten Stauraum für Schultaschen bieten und das Museum entlasten.