Neubau und Erweiterung Christoph-Merian-Schule
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Neubau und Erweiterung Christoph-Merian-Schule

Projektnummer

262

Ort

Basel

Jahr

2019

Programm

Bildung, Kultur und Sport

Auftragsart

Wettbewerb

Auftragsgeber/-in

Bau- und Verkehrsdepartement des Kanton Basel-Stadt

Status

Offener Wettbewerb 4. Preis

Projekt

Salathé Architekten Basel

Beteiligte

Generalplaner: Dietziker Partner Baumanagement AG, Ingenieur: Schmidt und Partner, Bauingenieure: AGElektro, Edeco AG, HLK: HeiVi AG, Sanitär: Sanplan AG, Bauphysik: Gartenmann Engineering AG, Brandschutz: Visiotec AG, Fassadenplaner: Christoph Etter

Der Entwurf sieht vor, die zusätzlich benötigten Flächen aufzustocken und anzubauen und entwickelt den Bestandsbau so zu einem raumfassenden Volumen, das sich mit seinem unmittelbaren Kontext verbindet und klare Bezüge schafft. Das neue Haus wird zum «sowohl als auch» und betont in seiner klar artikulierten Volumetrie sowohl den zentralen Ost-West orientierten Freiraum, wie auch seine Verbindung mit den Bauten der Gellertschule. Einerseits wird so das in Nord-Südrichtung angelegte Nutzungsband aus Schulgebäuden räumlich stärker miteinander verbunden; die Erlebbarkeit der Schule als zusammenhängender Organismus wird gestärkt. Andererseits schafft der neu angebaute Gemeinschaftsbereich, mit der Aula und dem Lehrerbereich eine klare Zonierung des grossen Freiraumes, die die Nutzungsmöglichkeiten der Anlage erweitert, aber auch dem zentralen Platz mit der reformierten Kirche genügend Raum lässt und zur neuen Adresse an der Emanuel Bücheli-Strasse wird.Durch die Artikulierung des Gebäudes werden klare Zuordnungen gemacht. Die Sportmatte wird als gefasster Grünraum bis an die Aula geführt. Strassenseitig entsteht ein Schulhausplatz, der sich zwischen Schulhauseingang und dem baumbestandenen; gartenartigen Vorbereich des Singsaals aufspannt. Ergänzt wird diese vielfältige Welt mit dem bestehenden Pausenplatz im Süden des Gebäudes, der seinen spezifischen Charakter beibehalten soll. Architektonisch sucht das Gebäude einen abstrakten Bezug zu den Bestandsbauten der Gellertschule. Die Kleinteiligkeit der gefalteten Dachlandschaft einerseits, aber auch die Tektonik der Fassade mit den vorgestellten rahmenartigen Elementen aus mit Weisszement eingefärbten Beton und die verputzten Giebelseiten anderseits, sollen eine feine Verwandtschaft mit der Schulanlage anklingen lassen. Die grosse, runde Öffnung bietet Einblick in das zentrale Treppenhaus und wird zum augenzwinkernden Merkpunkt.