• Umnutzung Bezirksgericht Waldenburg

  • Waldenburg

  • 2022–

  • Wohnstadt Basel

  • In Planung

  • Projektnummer

    321

    Ort

    Waldenburg

    Jahr

    2022–

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Wohnstadt Basel

    Status

    In Planung

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Die zwei Häuser im Waldenburger Stedtli stammen gemäss dem Bauinventar Kanton Basel-Landschaft (BIB) im Kern aus dem 17. Jahrhundert und sind im Laufe der Zeit überformt und umgebaut worden Die Wohnstadt hat die Liegenschaft des ehemaligen Bezirksgerichtes erworben und plant diese als Wohnraum umzubauen und sanft zu sanieren. Diverse Räumlichkeiten im Erdgeschoss und im Schopf werden vom lokalen Kulturverein genutzt werden. Die Obergeschosse werden zu Wohnungen umgebaut; eine neue Laube schafft den fehlenden Aussenraum; zudem soll mit gezielten Interventionen der vormalig abgeschlossene Hof zur Gasse geöffnet werden.

  • Zukunftsbild Schönthal

  • Frenkendorf, Füllinsdorf und Liestal

  • 2022–

  • Amt für Raumplanung; ARB

  • Studie

  • Gesamterneuerung Gewerbeschule St. Gallen

  • St. Gallen

  • 2022

  • Stadt St. Gallen

  • Wettbewerb

  • Projektnummer

    313

    Ort

    St. Gallen

    Jahr

    2022

    Programm

    Bildung

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Stadt St. Gallen

    Status

    Wettbewerb

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Baukosten

    110'000000.-

    Beteiligte

    • In Zusammenarbeit mit op-Arch, Zürich
    • Nipkow Landschaftsarchitektur, Zürich
    • Schnepper Puskas Ingenieure, Basel
    • Walter Dietsche Baumanagement, Chur
    • Stokar + Partner HLK, Basel
    • Proingeneering, Basel
    • Bakus, Zürich

    Ausgehend von der heutigen Anlage mit seiner eindrücklichen morphologischen Situation im Terrain schlägt das Projekt Pokora zwei Neubauvolumen vor, welche auf die ortsbauliche Bedeutung des Bestandes und der neuen Turnhalle im vorderen Talbereich eingehen und dieses lose Gefüge in eine räumlich zusammenhängende Anlage überführen. Mit den Erweiterungen wird das Schulhaus mit der Sporthalle verbunden und zu einem «konglomeraten Ganzen» vereint. Wie ein grosses Schiff ankert so das neue Berufs- und Weiterbildungszentrum im grosszügigen Demutstal.

    Bestand und Neubaubereich sind organisch ineinander verklammert und fügen sich zu einer offen bespielbaren Landschaft. Die drei Sockelgeschosse und der grosse Dachgarten bieten eine durchlässige Verbindung zu den unterschiedlichen Programmbereichen. Mit der Verlagerung des Haupteingangs entsteht eine innere Strasse, die für eine durchgängige Orientierung innerhalb der Anlage sorgt; sie verbindet Eingangsbereich und Zugang zur Sporthalle und adressiert alle wesentlichen Schulen.

    Ein einfaches, effizientes Konstruktionssystem schafft eine modulare Raumstruktur mit grosser Nutzungsflexibilität und ermöglicht durch seine konstruktive Präsenz eine räumliche Dichte, die sich komplementär zum Bestand entwickelt. Die Raumstruktur schafft auch die Voraussetzung für das pädagogische Konzept der Selbstaneignung und der Veränderbarkeit. Wahlweise entstehen offene Lernlandschaften, geschützte Lernzonen oder klassische Klassenzimmer. Einfache Glasfaltwände ermöglichen schnell adaptierbare Raumszenarien und schaffen zusammen mit dem filigran erscheinenden Holztragwerk ein offenes, kommunikatives Raumgefüge mit Werkstattcharakter.

  • Umbau und Aufstockung Mehrfamilienhaus Aescherstrasse

  • Basel

  • 2022–

  • Privat

  • In Planung

  • Montessori Kinderhaus Riehen

  • Riehen

  • 2022–

  • Privat

  • In Planung

  • Neubau Verwaltungsgebäude Zolli Basel (Aufstockung)

  • Basel

  • 2022–

  • Zolli Basel

  • Studienauftrag 1. Preis; In Planung

  • Umbau und Erweiterung Bruderholzallee, Basel

  • Basel

  • 2022–

  • Privat

  • In Planung

  • Projektnummer

    307

    Ort

    Basel

    Jahr

    2022–

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    In Planung

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Bettina Ginsberg, Innenarchitektin
    • b4, Möbelbau
    • Glaser Baupartner, Kosten und Bauleitung

    Die im schönen Bruderholzquartier liegende, bestehende Doppelhaushälfte soll für eine vierköpfige Familie umgebaut und erweitert werden. Zentrales Anliegen ist es, das Wohnhaus den genauen Bedürfnissen der Familie anzupassen und mit dem grosszügigen Garten zu verbinden.

    Der neue Anbau fasst einen südorientierten Aussenbereich und wird subtil in das abgestufte Terrain eingefügt und so mit dem Landschaftsbild verwoben. Ein leicht abgesetzter zylindrischer Erschliessungskörper verbindet den neuen Hausteil mit dem Eingangsgeschoss des Wohnhauses. Die abgesenkte Wohnerweiterung wird nordseitig überwachsen und integriert sich mit einer keramischen Verkleidung in die Landschaft. Der Blick über den Grünraum bis zur Waldgrenze im Süden bleibt so von der Allee her erhalten. Die Innenräume sind hochwertig materialisiert und verbinden Bestandsbau und Neubaubereiche als durchgängiges Ganzes.

  • Umbau Wohnhaus Tubhausweg, Muttenz

  • Muttenz

  • 2022

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    306

    Ort

    Muttenz

    Jahr

    2022

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Fotografie

    Annnette Fischer / Leon Faust

    Salathé Architekten Basel haben für eine private Bauherrschaft das von Oliver Brandenberger 2007 umgebaute und erweiterte Einfamilienhaus saniert und neu interpretiert. In Zusammenarbeit mit Bettina Ginsberg von Grimsel ist ein stimmungsvolles Ganzes entstanden, dass massgeschneidert auf die Bedürfnisse der neuen Besitzer eingeht.

  • Umbau Wohnhaus Austrasse Basel

  • Basel

  • 2022-2023

  • privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    305

    Ort

    Basel

    Jahr

    2022-2023

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

  • Neubau Musikschule und Sporthalle Rombach

  • Rombach

  • 2021

  • Gemeinde Rombach

  • Wettbewerb

  • Arealbebauung Spiesshöfli, Binningen

  • Binningen

  • 2021–

  • BLT, Kanton BL, Albert-Lück-Stiftung & Gemeinde Binningen

  • In Planung

  • Umbau Druckereigebäude Blauenstrasse, Basel

  • Basel

  • 2021

  • Schwarz AG

  • Realisiert

  • Projektnummer

    300

    Ort

    Basel

    Jahr

    2021

    Programm

    Büro und Gewerbe

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Schwarz AG

    Status

    Realisiert

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    mit Bettina Ginsberg, Grimsel

    Fotografie

    Annette Fischer

    Das Gebäude an der Blauenstrasse hat eine interessante Nutzungsgeschichte. Das 1897 ursprünglich als Vereinslokal mit Wohnungen und Flickstube erbaute Ensemble bestand ursprünglich aus zwei Gebäuden – einem dreigeschossigen Wohnhaus und einem zweigeschossigen Saal mit Giebeldach, welcher über einen mit Kastanien besetzten Platz erschlossen wurde. 1950 ist das Ensemble an die Firma E. Schwarz verkauft worden und zu einem Wohnhaus und einem Druckereigebäude mit Büroräumen umgebaut worden. Der Saal wurde aufgestockt und erweitert, der Platz vor dem Gebäude sowie das Wohnhaus sind mit Neubauten ersetzt worden.

    Das ehemalige Regallager im überhohen Erdgeschoss wurde neu halbseitig für den Einbau von Arbeitsplätzen demontiert. Somit ist die ursprüngliche Dimension des Vereinssaals wieder lesbar. Zur fensterlosen Rückseite entstand eine Galerie, auf welcher nun Archivräume untergebracht sind; darunter, abgetrennt mit grossen Schiebetoren sind Infrastruktur- und Lagerbereich angeordnet. Der Hauptraum wird durch zwei Möbel geprägt. Ein übergrosser Tisch schafft acht feste Arbeitsplätze; ergänzend bietet ein Stehkorpus Raum für Besprechungen.

    Alle Materialien wurden möglichst belassen. Die Bretter des ehemaligen Lagers wurden als Verkleidung und für Einbaumöbel wiederverwendet. Die beiden freistehenden Möbel kontrastieren in ihrer Präzision den industriellen Charakter des Raumes. Der spiegelnde grünblaue Giessharzbelag reflektiert das Tageslicht und vergrössert optisch den Raum. Eine verglaste Schiebtüre ermöglicht eine Abtrennung des Arbeitsraumes zum Eingangsbereich.

  • Neubau Dienstleistung- und Gewerbehaus «Volta Nord»

  • Basel

  • 2021–

  • SBB Immobilien

  • Wettbewerb 1. Preis, in Planung

  • Projektnummer

    299

    Ort

    Basel

    Jahr

    2021–

    Programm

    Büro und Gewerbe

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    SBB Immobilien

    Status

    Wettbewerb 1. Preis, in Planung

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Statik: ZPF Structure AG Basel
    • Elektro: Enelco AG Muttenz
    • HLKK: Waldhauser + Hermann AG Basel
    • Sanitär: Schmutz + Partner AG Basel
    • Bauphysik: Gartenmann Engineering Basel
    • Fassade: Marity Ingenieure GmbH Basel
    • Begrünung: Aplantis AG Bern
    • Brandschutz: Peter Deubelbeiss AG Obermumpf
    • Nachhaltigkeit: Amstein + Walthert Basel AG

    Fotografie

    Visualisierungen Studio David Klemmer

    Das Projekt kandalama nimmt die städtebauliche Ausgangslage als Scharnier zwischen Wohnen, Gleispark, Strasse und Industrie vollumfänglich an und schafft einen klaren, aber vielseitig lesbaren Gebäudekörper mit einer bestechend einfachen inneren Organisation. Vier Erschliessungskerne aus Ortsbeton spannen von Fassade zu Fassade und bilden räumlich ausgefeilte Schwellenräume für die vertikale und horizontale Durchwegung. Die Verfasser:innen geben an, dass sie ihren Projektansatz
    aus der Unbestimmtheit der zukünftigen Nutzung entwickelt haben und greifen in einer Art Umkehrschluss zurück auf das Bild der Ruine als funktionslosen räumlichen Zustand: «Wir verstehen das fehlende Raumprogramm als Aufforderung das Gebäude als eine Art moderne Ruine zu denken. Wenige Entscheide: eine effiziente Tragstruktur, leistungsfähige Kerne, sowie eine einheitliche und identitätsstiftende Fassade mit Begrünung bestimmen die Architektur des Hauses».

    Die benannten «wenigen Entscheide» sind in den Augen der Jury in der Lage, eine sehr produktive architektonische Beziehung und Resonanz mit den angrenzenden Wohnbauten und dem Innenhof aufzubauen. Die Fassaden erzeugen eine an Wohnbauten erinnernde zurückhaltende Vielfältigkeit durch die geschickte Instrumentalisierung von funktionalen Differenzen. Die räumliche Prägnanz der Erschliessungskerne wird ergänzt durch grosse und gut benutzbare Aussenräume für die zukünftigen Benutzerinnen und Benutzer. (Auszug Jurybericht)

  • Das Dorf neu denken – Entwicklungskonzept Kernzone Ziefen

  • Ziefen

  • 2021–

  • Gemeinde Ziefen

  • Studie

  • Projektnummer

    293

    Ort

    Ziefen

    Jahr

    2021–

    Programm

    Städtebau, Kultur und Sport, Wohnungsbau

    Auftragsart

    Studienauftrag

    Client

    Gemeinde Ziefen

    Status

    Studie

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    Baselbieter Heimatschutz

    Ziefen weist heute eine hohe Wohnqualität auf. Die landschaftliche Einbettung und der historische Kern schaffen eine hohe Identität, trotzdem ist dem Dorf die Mitte abhanden gekommen. Die Enge der Hauptstrasse steht im Konflikt mit den denkmalgeschützten Bauten. Die ehemalige Lebensader droht einzufrieren; das Leben findet anderswo statt.

    Wir schlagen für die Entwicklung von Ziefen eine Palette von unterschiedlichen Eingriffen vor, die aus einem Verständnis für den Bestand entwickelt sind und den Ort als Ganzes begreift. Der Bach wird neu als durchgrünte Mitte; als durchgehender öffentlicher Raum verstanden und soll aufgewertet werden. Die Hauptstrasse wird pragmatisch angepasst und soll möglichst ‘ent- schleunigt’ werden; alternativ soll das, teils bestehende geflechtartige Wegsystem aufgewertet, ergänzt und sichtbar gemacht werden. Das gemeindeeigene Werkhofareal wird als zentraler Bereich, als eine Art Dorfplatz aufgewertet und mit neuen Nutzungen verdichtet.
    Alle Massnahmen bedingen sich gegenseitig und müssen gemeinsam entwickelt werden. Nur mit einem zusammenhängenden System kann es gelingen das Dorf als Ganzes zu denken.

  • Umbau Wohnhaus Salinenstrasse

  • Basel

  • 2021

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    292

    Ort

    Basel

    Jahr

    2021

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Fotografie

    Annette Fischer

    Das städtische Wohnhaus an der Salinenstrasse ist ein dreigeschossiger Massivbau und wurde im Jahr 1933 fertiggestellt. Der feine Dachrand und präzis gesetzte Öffnungen definieren die äussere Erscheinung des Wohnhauses. Unverkennbar ist der Zeitgeist der Moderne in der architektonischen Ausgestaltung präsent. Der Freiraum ist durch unterschiedliche Oberflächen und Niveaus klar gegliedert und schafft eine Verbindung zum Innenraum. Die typologische Struktur basiert auf dem Modell vom Basler Grundriss. Neben der Serviceschicht mit Treppenhaus reihen sich im Erdgeschoss zwei grosszügige Wohnräume aneinander, welche dreiseitig Bezug zum Aussenraum haben und ein grosszügiges Durchwohnen ermöglichen.

    Der Umbau des Erdgeschosses adaptiert den Bestand auf behutsame Art und Weise. Küche und Wohnraum werden mit einer grossen Öffnung verbunden und wird so den Lebensgewohnheiten der vierköpfigen Familie angepasst. Gleichzeit bleibt die räumliche Struktur bestehen. Neu verbindet ein durchgehender, mineralischer Bodenbelag Eingangsbereich, Treppenhaus und Küche. Die helle geschliffene Zementoberfläche schafft den Übergang vom Aussen- zum Innenraum und kontrastiert die Schwelle zum Wohnraum mit Eichenparkett. Die neue Küche ist als eingesetztes Möbel so konzipiert, dass die Rückwand freigespielt wird und so eine räumliche Grosszügigkeit entsteht. Dabei wird die originale Materialisierung und Farbigkeit aufgenommen und durch zurückhaltende neue Oberflächen ergänzt. Es entsteht ein feines Zusammenspiel zwischen alten und neuen Materialien, das die atmosphärischen und räumlichen Qualitäten des Hauses unterstreichen.

  • Umbau Dominikushaus Riehen

  • Riehen

  • 2021–

  • Wohnstadt Basel

  • Studienauftrag 1. Preis, In Planung

  • Projektnummer

    291

    Ort

    Riehen

    Jahr

    2021–

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Studienauftrag, Wettbewerb

    Client

    Wohnstadt Basel

    Status

    Studienauftrag 1. Preis, In Planung

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Statik: Schmidt + Partner AG Basel
    • Bauphysik: Gartenmann Engineering AG Basel
    • Landschaft: Albiez de Tomasi GmbH Zürich

    Ein Heim – Drei Häuser; Das Altersheim «Dominikushaus» soll zum Wohnort umgebaut werden. Der Bestandsbau aus den Sechziger Jahren ist architektonisch wertvoll. Die gute Lage in Riehen, die Nähe zu offenen Erholungsräumen und die Situation mit dem Weitblick nach Süden bieten ein vielseitiges Wohnumfeld und ermöglichen ein interessantes Miteinander von Haus und Ensemble. Auch die unspektakuläre Architektur in ihrer klaren Modernität hat Qualitäten, die wir bewahren und weiterdenken möchten.

    Konzeptionell schlagen wir vor, das heutige Ensemble als drei eigenständige Wohnhäuser – Peter, Sue und Marc – zu entwickeln. Die drei Baubereiche sollen
    möglichst voneinander abgesetzt werden und zu spezifischen Wohnadressen ausgebildet werden. Die Häuser werden jeweils über eigenständige Zugänge von der Strasse erschlossen. Mit dem Rückbau des Zwischenbaus zwischen Sue und Marc wird der ehemalige Konvent mit dem Kappellenraum freigestellt; es entsteht so ein kleiner Quartierplatz, der sich mit der Topographie verbindet. Mit der Reorganisation der Grundrisse kann ein Grossteil der Wohnungen zweiseitig orientiert werden. Der Rest ist als südorientierte Kleinwohnungen zur Aussicht und zur Wohnstrasse angelegt.

  • Neubau Primarschule Walkeweg, Basel

  • Basel

  • 2021

  • Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt

  • Offener Ideenwettbewerb

  • Umbau einer ehemaligen Aromafabrik

  • Basel

  • 2020

  • CMS

  • In Planung

  • Projektnummer

    285

    Ort

    Basel

    Jahr

    2020

    Programm

    Kultur und Sport, Ausstellung

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    CMS

    Status

    In Planung

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Die ehemalige Aromafabrik auf dem Dreispitzareal besteht aus einem Konglomerat von unterschiedlichen Gebäudeteilen. In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Sandra Knecht wurde untersucht, ob das Haus räumlich und konstruktiv für eine Manufaktur für Esswaren mit Degustationsraum und als Ort für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden könnte. Zentrales Anliegen war es den interessanten Charakter des Gebäudes zu erhalten und einen angemessenen Umgang mit der teils fragilen Bausubstanz zu finden. Insbesondere galt es abzuwägen inwiefern ein entsprechender Umbau bewilligungsfähig ist und ob dieser innerhalb eines gegebenen Budgets umsetzbar ist.

    Die Studie kommt zum Schluss, dass ein zurückhaltender Umgang mit der bestehenden Bausubstanz durchaus möglich ist und zu interessanten räumlichen Qualitäten führen kann. Allerdings stellt sich Frage der Pemanenz der angedachten Nutzung und stellt somit die Verhältnismässigkeit der Eingriffe in Frage. Nach Prüfung durch die Bauherrschaft, ist das Projekt nicht weiter entwickelt worden.

  • Erweiterung Schulanlage Widen

  • Widen

  • 2020

  • Gemeinde Widen AG

  • Wettbewerb 2. Preis

  • Projektnummer

    283

    Ort

    Widen

    Jahr

    2020

    Programm

    Bildung, Kultur und Sport

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Gemeinde Widen AG

    Status

    Wettbewerb 2. Preis

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • In Zusammenarbeit mit Tommy Neuenschwander und Guilherme Pires
    • Landschaft: Albiez de Tomasi GmbH Zürich
    • Statik: ZPF Ingenieure AG Basel
    • Energie: Waldhauser + Hermann AG Basel

    the good, the ugly and the queen

    Plötzlich diese Übersicht… Mit den geplanten Neubauten, wird das Schulhausareal von Widen räumlich geklärt. Die Setzung der Bauten entlang der Nord-Süd orientierten Querung des Areals schafft eine klare Hierarchie und fasst die bestehenden, topographischen Ebenen auf selbstverständliche Art und Weise zusammen. Der heutige Schulhausplatz wird zur neuen offenen Mitte, auf dass sich Mehrzweckhalle, die bestehenden Schulbauten sowie das neue Schulhaus mit der Tagesstruktur orientieren. Um diese Setzung der Baukörper organisieren sich eine Vielzahl von unterschiedlich nutzbaren Aussenräumen, die sich zu einer durchlässigen und grosszügigen Gesamtanlage fügen, die mit der bestehenden Siedlungsstruktur verschränkt.

  • Städtebauliche Studie Bethesda Areal Basel

  • Basel

  • 2021

  • Stiftung Diakonat Bethesda

  • Städtebauliche Studie

  • Umbau Reihenhaus Schoellenenstrasse

  • Basel

  • 2020–2021

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    281

    Ort

    Basel

    Jahr

    2020–2021

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Fotografie

    Annette Fischer

    Das schmale, einfache Reihenhaus aus den vierziger Jahren ist im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut worden. Mit dem Umbau für eine Familie ist das dreigeschossige Haus nun zeitgemässen Bedürfnissen angepasst worden. Mit einem knappen Budget ausgestattet, ging es darum so wenig wie möglich und so viel wie nötig zu machen. Neben den wesentlichen technischen Erneuerungen galt es der engen Wohnsituation zu einer gewissen Grosszügigkeit zu verhelfen. Entsprechend ist das Eingangsgeschoss neu als offene Raumfolge angelegt. Küche, Essbereich und Wohnraum verbinden sich zu einer Gesamtfigur, die die ganze Tiefe nutzt und sich zum Garten mit einer grosszügigen Falttüre öffnet. In den Obergeschossen wird die Hausdimension mit überhohen Türen erleb- und spürbar.

    Prägend für den Bestand sind, neben der Holzbalkendecke, verschiedene keramikbelegte Wandflächen, sowie der terrazzoähnliche Natursteinboden des Erdgeschosses. Der Umbau sieht vor, diese spezifische Materialität «as found» zu belassen und atmosphärisch zu ergänzen. Die glänzend gestrichene Holzdecke; der neue Zementboden der den Terrazzo wie eine Intarsie fasst und die überstrichenen Keramikflächen binden das Haus zu einem Ganzen. Die möbelartige Küche aus bakelisiertem Sperrholz zoniert das Erdgeschoss und verstärkt die charaktervolle Gesamtwirkung.

  • Umbau Mehrfamilienhaus Birsigstrasse

  • Basel

  • 2020

  • UBS Fund Management

  • In Planung

  • Fassadensanierung Mehrfamilienhaus Oberwilerstrasse

  • Basel

  • 2020–2022

  • Zoologischer Garten Basel

  • Studienauftrag 1. Preis, Realisiert

  • Projektnummer

    279

    Ort

    Basel

    Jahr

    2020–2022

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Studienauftrag

    Client

    Zoologischer Garten Basel

    Status

    Studienauftrag 1. Preis, Realisiert

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Auszeichnung

    • Energiepreis 2022 Ökogemeinde Binningen
    • Bau des Monats, FEB Januar 2023

    Beteiligte

    • Bauleitung: Glaser Baupartner GmbH Basel
    • Statik: Schmidt + Partner AG
    • Fassade: Christoph Etter Fassadenplanungen Basel
    • PV-Analge: Energiebüro AG Zürich
    • Bauphysik: Gartenmann Engineering AG Basel

    Fotografie

    Roman Weyeneth

    Ausdruck und Proportionen des Mehrfamilienhauses von Schachenmann und Berger Architekten aus den 60er Jahren sollen bei der Fassadensanierung beibehalten werden. Als verputzter Baukörper wurde das Gebäude als Teil des Quartiers gelesen. Neu soll das Gebäude als sichtbarer Teil des Zollis verstanden werden und das Bemühen um eine nachhaltige Entwicklung zeigen.

    Mit der neuen dunkelgrünen PV Fassade (Zolligrün) wird das Haus zur sichtbaren Energiezentrale des Zoos. Die fein strukturierte Oberfläche der Glaspaneele bricht die Reflexion der Umgebung und gibt dem Haus in Kombination mit den geölten Holzrolläden einen sanften und wohnlichen Ausdruck. In nur zwei verschiedenen Formaten, mit entsprechender Fugeneinteilung und minimaler Anpassung der Fensterformate werden die PV-Paneele der isolierten Fassade vorgehängt. Nach Aussen geneigte Paneele überdecken die Mechanik der Holzrolläden und lassen die Fassade als leichtes Gewand wirken.

    Zum Garten werden die Balkone der Wohnungen mit auskragenden Holzbauplatten vergrössert und bestimmen mit der Holzverkleidung aus vorvergrauter Lärche die Erscheinung des Gebäudes.

  • Umgestaltung Informationsstelle Murus Gallicus

  • Basel

  • 2020

  • Hochbauamt Basel-Stadt

  • Wettbewerb

  • Projektnummer

    277

    Ort

    Basel

    Jahr

    2020

    Programm

    Ausstellung, Kultur und Sport

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Hochbauamt Basel-Stadt

    Status

    Wettbewerb

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Szenografie: Bettina Ginsberg und Bosco Ferreira Basel
    • Statik: ZPF Ingenieure AG Basel
    • Medientechnik: IART AG Basel

    So wie das Unterbewusstsein ein Bestandteil des Menschen ist, so ist auch die Stadt von den Schichten der Vergangenheit geprägt. Die Stadt ist ein Palimpsest, ein immer wieder überschriebener Text.

    Im Studienauftrag ging es darum, die archäologische Fundstelle der ehemaligen Mauer sicht- und spürbar zu machen. Der Vorschlag sieht vor, den heutigen Bezug zu den Ausgrabungen unverändert, quasi «as found» zu übernehmen – aber um diese wichtige historische Dimension im Strassenraum sichtbar zu machen, räumlich neu zu inszenieren. Die heutigen Erdfenster werden in ihrer Position extrapoliert und freigestellt und sind dadurch räumlich erfahrbarer Teil des Ortes. Über ihre Materialität aus Glas und Metall wirken sie als abstrakte, kristalline Körper; als eine Art leere Vitrine. Erst über die Projektion der Ausgrabung in den heutigen Strassenraum der Rittergasse mit Spiegeln wird der Bezug zum ehemaligen Stadtboden aktiviert und präsent, die Vitrinen sind gefüllt. Mit medialen Mitteln wird eine vertiefte inhaltliche Vermittlung gewährleistet.

  • Umbau Hochbergerstrasse 158

  • Basel

  • 2020

  • Hochbauamt Basel-Stadt

  • Offener Wettbewerb, 3. Preis

  • Projektnummer

    276

    Ort

    Basel

    Jahr

    2020

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Hochbauamt Basel-Stadt

    Status

    Offener Wettbewerb, 3. Preis

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Statik: ZPF Ingenieure AG Basel
    • Bauökologie: Amstein + Walthert AG Basel
    • Lärmschutz: Gartenmann Engineering AG Basel
    • Photovoltaik: Energiebüro AG Zürich

    LE VENT NOUR PORTERA - Im offenen Projektwettbewerb für den Umbau der ehemaligen Rheinschifffahrtsdirektion wird unser Projekt «Le vent nous portera...» aus 121 Eingaben mit dem 3. Preis gewürdigt. Das Projekt schlägt einen bewussten Umgang mit dem strukturell geprägten Bestandsbau vor und nimmt die Ambition der Auslober, nachhaltige und kostengünstige Wohnungen zu erstellen ernst. Die loftartigen, einseitig orientierten Wohnungen können über den Gang mit Ateliers erweitert werden. Der grosse Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss verbindet Strasse und Hof und verschafft dem Gebäude eine neue Adresse zur Strasse. Im architektonischen Ausdruck nimmt sich das Gebäude zu Gunsten der ganzen Zeile zurück.

    Im Übergang zur strukturell geprägten Hafenbebauung ist das ehemalige Verwaltungsgebäude der Schweizerischen Reederei Anlass über Wohnen und neue Formen von Gemeinschaft in der Stadt nachzudenken. Die trockene Sachlichkeit des Gebäudes und seine prägnante Position zwischen Lagerhalle und Wiesenraum beeinflussen in der Folge die Qualitäten der angestrebten Neunutzung.

    Ausgehend vom Bestand und dem Vorsatz möglichst minimal in den Rohbau einzugreifen werden die Wohnungen aus der Logik der bestehenden Struktur entwickelt. Die prägende räumliche Schichtung charakterisiert das Wohnen an diesem Ort. Nach Süden, zum weiten Ausblick in den Himmel und zur Wiese liegen die Wohnungen – zum Hof fasst eine schmale Schicht eine Reihe von Arbeitsräumen zusammen. Die der bestehenden Treppe direkt angebundene Erschliessung wird über die nördlichen Arbeitsräume belichtet, sie wird zu einer kleinen Strasse mit unterschiedlichen Adressen. Mit der Mischung von Wohnen und Arbeiten auf dem Regelgeschoss wird bewusst das Miteinander beider Nutzungen gesucht. Die einseitige Südorientierung der Wohnungen entlastet dabei die enge Hofsituation und ermöglicht eine intensive Nutzung des Hofraums rund um die Uhr. Die Gemeinschaft findet im grosszügigen Erdgeschoss mit Verbindung zum Hof statt und bietet reichhaltige Nutzungsmöglichkeiten und eine gute Vernetzung des Hauses mit dem Quartier.

  • Neubau Heulager Zoo Basel

  • Basel

  • 2021

  • Zoologischer Garten Basel AG

  • Realisiert

  • Projektnummer

    275

    Ort

    Basel

    Jahr

    2021

    Programm

    Infrastruktur

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Zoologischer Garten Basel AG

    Status

    Realisiert

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    Schlosserei Erlenhof, Reinach

    Fotografie

    Annette Fischer

    Im Rahmen der Sanierungsarbeiten für das Antilopenhaus galt es, die organisatorischen Abläufe rund um das bestehende Haus neu zu organisieren. Das neue Heulager dient der Zwischenlagerung. Architektonisch setzt sich der einfache Zweckbau aus Stahl vom historischen Haus ab, orientiert sich aber konstruktiv an den bestehenden Gittern im Umfeld. Mit dem bemoosten Dach und den aus Weidenästen geflochtenen Wänden fügt sich der Zweckbau camouflageartig in die Vegetation um den Hauptbau ein.

  • Sanierung Antilopenhaus Zoo Basel

  • Basel

  • 2020

  • Zoologischer Garten Basel AG

  • Realisiert

  • Projektnummer

    275

    Ort

    Basel

    Jahr

    2020

    Programm

    Kultur und Sport

    Auftragsart

    Ausschreibung

    Client

    Zoologischer Garten Basel AG

    Status

    Realisiert

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Baukosten

    1 500 000.- CHF

    Beteiligte

    • Statik: Schmidt + Partner Ingenieure AG Basel
    • Elektroplanung: Cadosch + Niederer AG Basel
    • HLK-Planung: HeiVi AG Basel
    • Sanitärplanung: Sanplan AG Lausen
    • Restauratorin: ArKoJ Mirjam Jullien Basel

    Fotografie

    Annette Fischer

    Das Antilopenhaus - ein imposanter Zentralbau im neuklassizistischen Stil von Fritz Stehlin, 1909 erbaut - ist das bedeutendste Gebäude aus der frühen Zeit des Zoos. Es ist von grossem architektonischem Wert und beeindruckt durch seine überzeugende Raumwirkung und die sorgfältige Detailgestaltung. Zudem repräsentiert es in idealtypischer Weise die Typologie der Zooarchitektur im 19. und bis zur Mitte des 20 Jahrhunderts. Der Anbau für die Giraffen aus Metall und Glas wurde 1951 errichtet. 1995 erfolgte dann die Sanierung des Hauptgebäudes.

    Nur wenige bauliche Zeugnisse der verschiedenen Entwicklungsetappen der Zooarchitektur sind bis in die heutige Zeit erhalten geblieben. Die nun abgeschlossenen Sanierungsarbeiten konzentrieren sich auf Massnahmen, die entweder direkt eine Verbesserung der Tierhaltung oder aber der Arbeitsbedingungen der Tierpfleger bewirken. Dabei war insbesondere die massive Geruchsbelastung für Pfleger und Besucher ein zentraler Grund der Sanierung. Alle Eingriffe sind darauf bedacht das denkmalgeschützte Haus energetisch und betrieblich vorsichtig und angemessen zu optimieren.

    Die wichtigsten Massnahmen der Sanierung sind neben der energetischen Sanierung, der Einbau der Lüftungsanlage, der Einbau des Gussasphaltes im Tierbereich, die Renovation aller Oberflächen im Innern, die Sanierung der haustechnischen Installationen und der Kanalisation.

  • Umbau und Rekonstruktion, Rheinhof Basel

  • Basel

  • 2020

  • Edith Maryon Stiftung

  • Studienauftrag 1. Preis, In Planung

  • Projektnummer

    274

    Ort

    Basel

    Jahr

    2020

    Programm

    Kultur und Sport, Wohnungsbau

    Auftragsart

    Studienauftrag

    Client

    Edith Maryon Stiftung

    Status

    Studienauftrag 1. Preis, In Planung

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Im Sommer 2019 ist der Rheinhof einem Brand zum Opfer gefallen. Für das denkmalgeschützte Ensemble wurde in der Folge mit einem Studienauftrag ein Projekt für den Wiederaufbau der Liegenschaft Rheingasse 17 gesucht.

    Zusammen mit dem Hotel Krafft und dem Consum entsteht hiermit die Möglichkeit einen strategisch wichtigen Strassenabschnitt im Kleinbasel umfassend zu prägen. Anders als in der übrigen Gasse bilden hier die modernen oder die durch Zusammenlegung mehrerer älterer Parzellen im 19. Jahrhundert entstandenen, grossen Gasthöfe einen städtischen Bereich aus. Mit dem Wiederaufbau und der Neuprogrammierung des Rheinhofs soll es nun gelingen, ein weiteres Puzzleteil dieser historisch wertvollen Struktur in eine neue Zukunft zu überführen.

    Grundlage für die Neuorganisation ist der Bestand, der wesentlich durch die morphologische Struktur des Grundrisses geprägt ist. Die Dreigliedrigkeit des Hauses, das auf die historische Kleinteiligkeit verweist, bleibt in den Grundrissen spür- und lesbar. Eine Durchbrechung der historisch wichtigen Mauern muss nur an wenigen Stellen verhandelt werden. Über einen neuen Zugang im Schafsgässlein gelingt es unterschiedliche Bespielungen zu ermöglichen. Der neuangelegte Treppeneinbau mit einem zentralen Lift gewährleistet eine attraktive und behindertengerechte Erschliessung fast aller Räume. Für das Wohnen und die kulturellen Nutzungen entsteht so ein heller Wohn- und Veranstaltungshof, der ganz im Sinn der Beschreibungen von Hermann Hesse, Begegnungsort und Zugang ist. Dieser offene Erschliessungsraum ist laubenartig ausgebildet und schafft ein räumliches Zusammengehörigkeitsgefühl und klare Adressen. Durch die innenliegenden Fenster der Wohnräume zum Hof hin, entstehen Nachbarschaften und hoffentlich nach und nach eine kleine Gemeinschaft. Der Hof kann, je nach Situation sowohl in Verbindung mit der Gastronomie, wie auch unabhängig über den Zugang Schafsgässlein genutzt werden.

    «Haller sah mich an und ich merkte, dass ich ihn aus einer Art Traumzustand geweckt hatte. Langsam begann er zu lächeln, sein hübsches und jämmerliches Lächeln. Mit dem er mir so oft das Herz schwer gemacht hat, dann lud er mich ein, mich bei ihm zu setzen. Ich dankte und sagte, ich sei nicht gewohnt, auf der Treppe vor anderer Leute Wohnungen zu sitzen. «Ach ja», sagte er und lächelte stärker, «Sie haben recht. Aber warten Sie noch einen Augenblick, ich muss Ihnen doch zeigen, warum ich hier ein wenig sitzen bleiben musste.» Dabei deutete er auf den Vorplatz der Wohnung im ersten Stock, wo eine Witwe wohnte. Auf dem kleinen, parkettbelegten Platz zwischen Treppe, Fenster und Glastüre stand ein hoher Mahagonischrank an der Wand, mit altem Zinn darauf, und vor dem Schrank am Boden standen, auf zwei kleinen, niedern Ständerchen, zwei Pflanzen in grossen Töpfen, eine Azalee und eine Araukarie. Die Pflanzen sahen hübsch aus und waren immer sehr sauber und tadellos gehalten, das war auch mir schon angenehm aufgefallen. Sehen Sie, fuhr Haller fort, «dieser kleine Vorplatz mit der Aurakarie, der riecht so fabelhaft, ich kann hier oft gar nicht vorbei gehen, ohne eine Weile haltzumachen.»

    Hermann Hesse, Steppenwolf

  • Neubau Hofackerstrasse Muttenz

  • Muttenz

  • 2019

  • Gemeinde Muttenz, Kanton Basel-Landschaft, Privat

  • Wettbewerb (Bieterverfahren)

  • Projektnummer

    273

    Ort

    Muttenz

    Jahr

    2019

    Programm

    Wohnungsbau, Städtebau

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Gemeinde Muttenz, Kanton Basel-Landschaft, Privat

    Status

    Wettbewerb (Bieterverfahren)

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • mit Tommy Neuenschwander, Architekt
    • Landschaft: Bryum Gmbh Basel
    • Haustechnik: Waldhauser+Hermann AG Basel
    • Investor: Mettler2invest

    Fotografie

    David Klemmer Zürich

    Wissen – Wohnen – Arbeiten. Die Bebauung konkretisiert die Vision der nachhaltigen städtebaulichen, wirtschaftlichen, ökologischen und funktionalen Aufwertung des Polyfelds. Der Masterplan Polyfeld will auf dem ganzen Areal ein durchlässiges und offenes Freiraumsystem etablieren.

    Wir sehen hier ein grosses Haus, in dem unterschiedliche Wohn-und Arbeitsformen möglich sind. Kleinwohnungen, Atelierwohnungen und Wohngemeinschaften für Studierende sind Teil zu einer urbanen Wohnwelt, die dem Ort Dichte und Lebendigkeit verleihen. Ergänzt und erweitert werden die Wohnungen mit einem differenzierten Angebot an Erdgeschossnutzungen: Flexible Strukturen für Wohnen und Arbeiten, Platz für Startups, offene Seminarräume für die benachbarten Hochschulen, einzelne Verkaufsgeschäfte, ausgesuchte Restaurationsbetriebe und eine Kinderkrippe beleben den Ort.

  • Neubau Wohnüberbauung «Bachmatt» Windisch

  • Windisch AG

  • 2020–

  • Brugg Immobilien AG

  • Wettbewerb 1. Preis; In Planung

  • Projektnummer

    272

    Ort

    Windisch AG

    Jahr

    2020–

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Studienauftrag

    Client

    Brugg Immobilien AG

    Status

    Wettbewerb 1. Preis; In Planung

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    Studio Céline Baumann, Basel (Landschaftsarchitektin)

    Als Alternative zum konventionellen «Wohnen im Einfamilienhaus» entwickelt das Projekt mir vier unterschiedlichen Baukörpern eine eigenständige Wohnsiedlung vor, die eine grosse Vielfalt unterschiedlicher Wohnformen zulässt. Das «Miteinander» der künftigen Bewohner/-innen wird ins Zentrum gestellt, indem die vier Gebäude «Aldo», «Giancarlo», «Jaap» und «Alison» um einen zentralen, alle Wohnungen erschliessenden Innenhof gruppiert sind. MIt der gewählten Typologie, der feinen Körnigkeit und. der sorgfältg gestaltete Höhenstaffelung wird eine gelungene Einbettung in das Quartier erreicht. Die Aussenraumstruktur schafft auf natürliche Weise eine gute Vernetzung mit der angrenzenden Umgebung.

  • Verdichtungsstudie Areal Gellertfeld

  • Basel

  • 2020

  • CMS

  • Studie

  • Umbau und Sanierung Alterssiedlung Landpfrundhaus Riehen

  • Riehen

  • 2019

  • Landpfrundhaus Alterssiedlungen Riehen Bettingen

  • Offener Wettbewerb

  • Projektnummer

    268

    Ort

    Riehen

    Jahr

    2019

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Landpfrundhaus Alterssiedlungen Riehen Bettingen

    Status

    Offener Wettbewerb

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Landschaft: Albiez de Tomasi GmbH Zürich
    • Lärmschutz: Gartenmann Engineering AG Basel
    • Brandschutz: Visiotec Allschwil

    Alles ist Umbau! Die geplanten Eingriffe sollen das bestehende Pfrundshaus in angemessenem Rahmen aufwerten und ein neues selbstverständliches Ganzes schaffen.

    Wir empfinden den Bestandesbau als architektonisch wertvoll; seine soziale Funktion ist wichtig. Die Situation mit dem Weitblick auf das Schulareal und die zwar enge, aber wohnliche Gartenseite bieten ein interessantes Wohnumfeld. Das Konzept des Pfrundhauses mit dem Angebot an gemeinschaftlichen Räumen ermöglicht ein interessantes Miteinander zwischen Privatheit und Gemeinsamkeit. Mit dem Projekt möchten wir dieses Gleichgewicht weiter entwickeln. Wir schlagen deshalb vor, den bestehenden Erschliessungsbereich zu belassen und ihn punktuell aufzuwerten. Die Laubengänge werden räumlich aufgewertet zu Orten der Begegnung. Mit der spezifischen Aufwertung des Eingangsbereiches im Erdgeschoss und dem Ausbilden von feinen Schwellenräumen; sowie einer differenzierten und naturnahen Bepflanzung entsteht eine moderne und zeitgemässe Wohnlandschaft in hoher Qualität.

  • Erweiterung Sekundarschule Courrendlin

  • Courrendlin JU

  • 2019

  • Commune de Courrendlin

  • Offener Wettbewerb

  • Projektnummer

    265

    Ort

    Courrendlin JU

    Jahr

    2019

    Programm

    Bildung

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Commune de Courrendlin

    Status

    Offener Wettbewerb

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Landschaft: Studio Céline Baumann, Ingenieur: Schmidt und Partner,
    • Bauingenieure: AG, HLK: HeiVi AG,

    Die bestehende, zwischen Birs und Kantonstrasse gelegene Schulanlage in der jurassischen Gemeinde Courrendlin zeichnet sich durch eine grosse landschaftlich geprägte Durchlässigkeit und einen sehr heterogenen Baubestand aus. Das Projekt für die neuen Schulräume der Sekundarschule und einen Kindergarten sieht vor die bestehende Anlage zu einer raumfassenden Gesamtfigur zu ergänzen.

    Der zugunsten des historischen Schulgebäudes etwas zurückgesetzte Neubau artikuliert die städtebauliche Gesamtsituation und wird zur neuen Hauptadresse der Sekundarschule. Die räumliche Organisation ist einfach und übersichtlich und verbindet die unterschiedlichen Teile zu einem konglomeraten Ganzen. Der offene Hofraum verbindet sich mit der Auenlandschaft des nahen Flusses. Zur Birs hin sind Kindergarten und Mittagstisch in einem kompakten, zweigeschossigen Körper untergebracht. Erschlossen über den Pausenplatz der Schule, orientiert sich das Gebäude zum birsseitigen Garten und ist gleichzeitig Teil des Ganzen.

  • Neubau und Erweiterung Christoph-Merian-Schule

  • Basel

  • 2019

  • Bau- und Verkehrsdepartement des Kanton Basel-Stadt

  • Offener Wettbewerb 4. Preis

  • Projektnummer

    262

    Ort

    Basel

    Jahr

    2019

    Programm

    Bildung, Kultur und Sport

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Bau- und Verkehrsdepartement des Kanton Basel-Stadt

    Status

    Offener Wettbewerb 4. Preis

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Generalplaner: Dietziker Partner Baumanagement AG
    • Ingenieur: Schmidt und Partner
    • Bauingenieure: AGElektro, Edeco AG
    • HLK: HeiVi AG
    • Sanitär: Sanplan AG
    • Bauphysik: Gartenmann Engineering AG
    • Brandschutz: Visiotec AG
    • Fassadenplaner: Christoph Etter

    Der Entwurf sieht vor, die zusätzlich benötigten Flächen aufzustocken und anzubauen und entwickelt den Bestandsbau so zu einem raumfassenden Volumen, das sich mit seinem unmittelbaren Kontext verbindet und klare Bezüge schafft. Das neue Haus wird zum «sowohl als auch» und betont in seiner klar artikulierten Volumetrie sowohl den zentralen Ost-West orientierten Freiraum, wie auch seine Verbindung mit den Bauten der Gellertschule. Einerseits wird so das in Nord-Südrichtung angelegte Nutzungsband aus Schulgebäuden räumlich stärker miteinander verbunden; die Erlebbarkeit der Schule als zusammenhängender Organismus wird gestärkt. Andererseits schafft der neu angebaute Gemeinschaftsbereich, mit der Aula und dem Lehrerbereich eine klare Zonierung des grossen Freiraumes, die die Nutzungsmöglichkeiten der Anlage erweitert, aber auch dem zentralen Platz mit der reformierten Kirche genügend Raum lässt und zur neuen Adresse an der Emanuel Bücheli-Strasse wird.

    Durch die Artikulierung des Gebäudes werden klare Zuordnungen gemacht. Die Sportmatte wird als gefasster Grünraum bis an die Aula geführt. Strassenseitig entsteht ein Schulhausplatz, der sich zwischen Schulhauseingang und dem baumbestandenen; gartenartigen Vorbereich des Singsaals aufspannt. Ergänzt wird diese vielfältige Welt mit dem bestehenden Pausenplatz im Süden des Gebäudes, der seinen spezifischen Charakter beibehalten soll. Architektonisch sucht das Gebäude einen abstrakten Bezug zu den Bestandsbauten der Gellertschule. Die Kleinteiligkeit der gefalteten Dachlandschaft einerseits, aber auch die Tektonik der Fassade mit den vorgestellten rahmenartigen Elementen aus mit Weisszement eingefärbten Beton und die verputzten Giebelseiten anderseits, sollen eine feine Verwandtschaft mit der Schulanlage anklingen lassen. Die grosse, runde Öffnung bietet Einblick in das zentrale Treppenhaus und wird zum augenzwinkernden Merkpunkt.

  • Bildungszentrum SEKII Muttenz

  • Muttenz

  • 2019

  • Kanton Basel-Landschaft, Hochbauamt

  • Wettbewerb 4. Preis

  • Projektnummer

    261

    Ort

    Muttenz

    Jahr

    2019

    Programm

    Städtebau, Bildung

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Kanton Basel-Landschaft, Hochbauamt

    Status

    Wettbewerb 4. Preis

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Generalplaner: Proplaning AG Basel
    • Landschaft: Schmid Landschaftsarchitekten GmbH Zürich
    • Statik: ZPF Ingenieure AG Basel
    • Elektro: Pro Engineering AG Basel
    • HLKS: Stefan Graf AG Basel
    • Brandschutz: Visiotec AG Basel
    • Fassadenplaner: Christoph Etter Basel

    Fotografie

    Studio David Klemmer

    Eines der grossen Ziele des Masterplans für das Polyfeld Muttenz ist es, ein durchlässiges und offenes Freiraumsystem auf Erdgeschossniveau zu etablieren. Dem entgegen steht die heutige Organisation des ehemaligen Technikums, bei welcher der Sockel im Kontrast zum Strassenniveau als Bezugsebene fungiert. Die Neuanlage bietet die Chance, diesen Gegensatz aufzulösen und ein durchlässiges Ganzes zu schaffen. Deshalb wird mit dem Laborbau auch der Sockelbau zurückgebaut – Ein neuer leicht eingelassener Bezugsraum entsteht, eine gemeinsame grüne Mitte.

    Der Abbruch des Sockels erlaubt aber auch eine Optimierung der Gebäudevolumen und der Oberflächen. Die SEKII-Bauten werden über den neuen zentralen Hof zu einer campusartigen Gesamtanlage gefügt. Mittels eines zweigeschossigen Umgangs verbindet der Hof den Turm mit Werkstattgebäude und Aula, Turnhalle und Mensa sowie mit dem Gymnasium. Es entsteht ein Miteinander mit hoher Aufenthaltsqualität und einfacher Orientierung, wobei die einzelnen Bausteine als spezifische und optimierte Elemente entwickelt werden können.

    Der offene Umgang ermöglicht eine witterungsgeschützte Verbindung der einzelnen Funktionen und erlaubt, unterschiedliche Welten und Atmosphären miteinander in Bezug zu setzen. Zugänge auf beiden Ebenen aktivieren und adressieren diesen Raum und machen ihn zur belebten und identitätsstiftenden grünen Mitte. Der räumliche Leerraum wird zum verbindenden Element.

    Erschlossen wird der Raum von der Kriegackerstrasse her über zwei grosszügige Zugangsbereiche. Gymnasium und Gewerbeschule verfügen somit über eine spezifische Adresse im gemeinsamen Raum; die von beiden Nutzern geteilte Infrastruktur liegt am Hof. Der Hauptzugang zur SEKII erfolgt über eine begrünte Rampenanlage, die sich mit dem Grüngürtel verbindet. Von hier aus gelangt man entweder auf den oberen Hofumgang oder direkt in die grüne Mitte. Beide Ebenen bleiben über Sichtbezüge und Treppenverbindungen miteinander verbunden. Das Gymnasium wird ebenfalls über eine breite, teilweise überdeckte Rampe an den übergeordneten Strassenraum angebunden.

  • Umbau Kindertagesstätte Rumpelstilzli

  • Basel

  • 2019

  • Kindertagesstätte Rumpelstilzli

  • Realisiert

  • Projektnummer

    259

    Ort

    Basel

    Jahr

    2019

    Programm

    Bildung, Kultur und Sport

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Kindertagesstätte Rumpelstilzli

    Status

    Realisiert

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Fotografie

    Salathé Architekten Basel

    Mit minimalen Eingriffen ist das Raumangebot für die bestehende Kindertagesstätte im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses erweitert worden. Die Umnutzung der Büroräume geschieht auf einfache Art und Weise. Unterschiedlich Einbaumöbel unterteilen den Raum. Sie bieten Stauraum und Spielmöglichkeiten und bestimmen zusammen mit den Vorhängen und einem zentralen Lichtinstallation die Stimmung des Raumes.

  • Zentrumsentwicklung Adligenswil

  • Adligenswil

  • 2019

  • Gemeinde Adligenswil LU

  • Wettbewerb 2. Preis

  • Projektnummer

    257

    Ort

    Adligenswil

    Jahr

    2019

    Programm

    Büro und Gewerbe, Wohnungsbau, Städtebau

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Gemeinde Adligenswil LU

    Status

    Wettbewerb 2. Preis

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Landschaft: Albiez de Tomasi Landschaftsarchitekten Zürich
    • Lärmschutz: Gartenmann Engineering AG Basel
    • Brandschutz: Visiotec Allschwil

    Die Bebauung sieht vor, das Areal zwischen Kantonsstrasse und Dorfplatz neu zu bebauen und verschafft der Gemeinde eine Chance ihren Ortskern ausgehend zu ordnen. Die Zentrumsfunktionen sollen konzentriert werden; inmitten der gewachsenen Struktur werden neu belebte und identitätsstiftende Räume geschaffen und vielseitig miteinander vernetzt. Es entsteht ein durchgängiges und differenziertes Ganzes. Gemeindezentrum, Einkaufsmöglichkeit und Wohnort bilden eine lebendige und zusammenhängende Welt.

  • Umbau Hallenbad Bluemewies

  • St. Gallen SG

  • 2019

  • Hochbauamt Stadt St. Gallen

  • Wettbewerb

  • Projektnummer

    252

    Ort

    St. Gallen SG

    Jahr

    2019

    Programm

    Kultur und Sport, Infrastruktur

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Hochbauamt Stadt St. Gallen

    Status

    Wettbewerb

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Baukosten

    CHF 24000000.-

    Beteiligte

    • Mit: claussmerz Architekten
    • Bauleitung: Schertenleib
    • Baumanagement: Partner GmbH
    • Landschaft: Stauffer Rösch Landschaftsarchitekten
    • Ingenieur: ZPF Ingenieure AG

    Mit der vorgeschlagenen Neuorganisation wird das Hallenbad Blumenwies als selbstverständlicher Bestandteil in die vorhandenene Bebauung eingebunden. Flankiert von Wohnbauten, zeigt sich das Schwimmbad als ein differenziert ausformuliertes Volumen, das L-förmig einen, zur Strasse offenen Platzraum umschliesst. Die ruhige Gesamterscheinung des Baukörpers ist von der leicht reliefierten, diagonal mit Keramikplatten belegten Fassaden- und Dachausbildung geprägt, die das öffentliche Haus auszeichnet. Räumlich wird das Bad Teil des Stadtraumes und bleibt in seiner architektonischen Gestalt atmosphärisch trotzdem besonders.

    Das Bad ist als konglomerater Köper angelegt, die verschiedenen, strukturell differenzierten Hallenbereich fügen sich zu einem durchlässigen Ganzen. Über den gefassten Vorplatz gelangt der Besucher in den grosszügigen, zweigeschossigen Eingangsbereich, rechtwinklig dazu, vom Bademeister in zentraler Position überblickbar, liegen die verschiedenen zenital belichteten Schwimmbereiche, die voneinander mit niedrigen Sitzstufen und Niveausprünge abgetrennt sind. Nach Osten und Westen öffnen sich die Räume zum begrünten, von unterschiedlich hohen Bäumen gefassten Aussenraum. Trotz der Kleinteiligkeit hat der Besucher immer die ganze Halle im Überblick.Der Entwurf versucht in angemessener Form den Bestand sinnvoll zu nutzen und zu erweitern. Die Tektonik des Gebäudes wird durch die Topographie des hellen Bodens mit den auf den durchlaufenden Wandschotten aufgelegten Deckenelementen geprägt. Das gefaltete Dach ist einerseits als effizientes statisches System ausgebildet, andererseits wird es zu einer Art identitätsstiftenden Thema für den Grossraum. Zwischen den Betonelementen ergänzen vorfabrizierte Holzelemente aus Brettstapel die Deckenstruktur und integrieren sowohl die natürliche, wie auch die künstliche Belichtung und schaffen ein angenehmes akustisches Raumklima.

  • Neubau «The Dadi Museum», Butte USA

  • Butte (USA)

  • 2019

  • Silver Bow Art Gallery

  • In Planung

  • Projektnummer

    251

    Ort

    Butte (USA)

    Jahr

    2019

    Programm

    Kultur und Sport

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Silver Bow Art Gallery

    Status

    In Planung

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Das Projekt für ein kleines Museum für die Arbeiten von Dadi Wirz entstand aus einer Freundschaft zwischen dem Sammler Richard Nelson und dem Schweizer Künstlerpaar Dadi Wirz und Krassimira Drenska. 2019 wurde ein grosser Teil der Arbeiten von Dadi Wirz nach Montana, USA verschifft. In einem kleinen Museum soll nun die Sammlung nun einen festen Platz bekommen.
    Das Museum ist als ein Konglomerat von drei additiv zueinander gefügten Volumen konzipiert. Die Silhouette mit dem markanten Dach ist schon von weitem sichtbar. Das Gebäude wirkt in seiner äusseren Erscheinung geschlossen und abstrakt und erinnert vage an die für die Gegend typischen Minenbauten. Im Innern bieten die Ausstellungsräume unterschiedliche Raum- und Lichtsituationen an. Galerie, Kabinett und Halle fügen sich zu einem Ganzen, das vielfältig genutzt werden kann. Als Zeichen zur Strasse dient eine im Beton eingelassene «tattoo-artige» Zeichnung von Dadi Wirz. Eine einfache, aufgesetzte Schrift verweist auf das Museum.

  • Arealentwicklung Papierfabrik Grellingen

  • Grellingen BL

  • 2019

  • Ziegler AG und Gemeinde Grellingen

  • Wettbewerb 1. Preis

  • Projektnummer

    249

    Ort

    Grellingen BL

    Jahr

    2019

    Programm

    Städtebau, Wohnungsbau

    Auftragsart

    Studienauftrag

    Client

    Ziegler AG und Gemeinde Grellingen

    Status

    Wettbewerb 1. Preis

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Landschaft: Westpol
    • Soziologie: Christina Schumacher

    Eine Zukunft für die Vergangenheit; das Areal der Ziegler Papierfabrik. Eingebettet in die prägnante Topographie des Laufentals wird das Areal der ehemaligen Papierfabrik am Bahnhof zu einem neuen Quartier, das sich mit dem historischen Strassendorf verbindet und zu einem zeitgemässen Wohn- und Arbeitsort wächst.

    Mit dem neuen Ort wird das heutige Bahnhofsquartier arrondiert und aufgewertet – es entstehen klare Adressierungen (Wohnen/Gewerbe am Bahnhof, Wohnen an der Birs, Wohnen am Park). Die Bebauung sieht in einem ersten Schritt – dem Quartierplan – vor, auf der heute unbebauten Parzellenfläche um die bestehende Villa unterschiedliche Wohn- und Eigentumsformen zu entwickeln.

    Es geht darum, neben der architektonischen und typologischen Qualität eine gewisse soziale Dichte zu erzeugen. Die hohe bauliche Dichte bedingt zudem hochwertige Aussenräume, die sich über den Perimeter hinaus mit dem Dorf und den angrenzenden Naturräumen vernetzen und zusammenhängende, vielseitig nutzbare Räume mit hoher Aufenthaltsqualität generieren. Die Situation auf dem Talboden, aber auch die historische, industriell geprägte Dichte, erlaubt die Ergänzung des Bestandes mit kräftigen Volumetrien, die sowohl in Nord-Süd, wie auch in Ost-West Richtung immer wieder Durchblicke ermöglichen. Durch die spezifische Lage im Tal und den Bezug zur Topographie können höhere Gebäudevolumen gut integriert werden. Der Charakter der bestehenden Bausubstanz des Areals, aber auch die prägnanten landschaftlichen Eigenheiten bleiben erhalten und werden weitergedacht. Der Einbezug und teilweise Erhalt von ausgewählter Bausubstanz ist entscheidend für die Adressierung und die Identität des neuen Quartieres.

  • Umbau Konzerthalle «HUMBUG»

  • Basel

  • 2019

  • HUMBUG

  • Realisiert

  • Projektnummer

    247

    Ort

    Basel

    Jahr

    2019

    Programm

    Kultur und Sport

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    HUMBUG

    Status

    Realisiert

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Fotografie

    Salathé Architekten Basel

    Im Rahmen der Umwandlung des ehemaligen Indutrieareals in ein neues Stadtquartier sind als erster Schritt drei Gebäudekomplexe auf dem BASF Areal für eine Zwischennutzung freigegeben worden. Zentraler Baustein dieser Zwischennutzung ist die Umwandlung einer ehemaligen Fabrikhalle für Kunstofffertigung in ein Konzert- und Veranstaltungslokal. Die ehemalige Fabrikhalle wurde mit möglichst einfachen Massnahmen als Veranstaltungsort umgebaut. Für die Umnutzung war es notwendig die erforderlichen Bewilligungen betreffend Lärmschutz und Brandschutz einzuholen. Gemeinsam mit den Betreibern ist die Halle den neuen Bedürfnissen angepasst worden. Atmosphärisch hat man versucht die Qualitäten des durch seine Nutzung geprägtenm Raumes beizubehalten und punktuell aufzuwerten. Eine aus Zementsteine gemauerte Bar, ein zentraler Ausgang und diverse bauliche Anpassungen des Bestands unterstützen in ihrer robusten Machart die Nutzung als Konzertort. Alle Massnahmen sind gmeinsam mit den Betreibern umgesetzt worden.

  • Wohnüberbauung Lüdinareal

  • Liestal BL

  • 2020

  • SIAT IMMOBILIEN AG - Credit Suisse AG

  • Wettbewerb 2. Preis

  • Projektnummer

    246

    Ort

    Liestal BL

    Jahr

    2020

    Programm

    Wohnungsbau, Kultur und Sport

    Auftragsart

    Wettbewerb, Studienauftrag

    Client

    SIAT IMMOBILIEN AG - Credit Suisse AG

    Status

    Wettbewerb 2. Preis

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Landschaft: Westpol Landschaftarchitektur GmbH Basel
    • Energie: HeiVi AG Basel

    Die Neubebauung des Areals an prominenter, gut erschlossener Lage eröffnet die Chance an dieser Stelle ein durchlässiges Ganzes zu schaffen, das sich einerseits mit seiner Nachbarschaft verbindet und sich andererseits als eigenständiges Stück Stadt; als zeitgemässes «Vorstadtquartier» versteht. In unmittelbarer Nähe zum Bahnhof und zur Altstadt entsteht so ein differenzierter und identitätsstiftender Ort, der auf begrenztem Raum sehr unterschiedliche Wohnformen und -situationen anbietet.

    An der Schnittstelle zwischen der repräsentativen Bebauung des Bahnhofareals, der kleinteiligen Morphologie der Wohnbauten im Stadtkern und den grossmassstäblichen Bauten im Vorstadtquartier gebührt dem Lüdin-Areal eine Schlüsselposition. Eine sinnvolle Bebauung des Areals kann sowohl topographische, wie auch räumliche Verbindungen schaffen und an einer brüchigen Stelle des Stadtkörpers wichtige Verbindungen stärken. Mit einer vielgestaltigen und eigenständigen Architektur können unterschiedliche Raumsituationen entwickelt werden, die an gut erschlossener Zentrumslage einen hohen Wohnwert aufweisen. Ein neues Quartier entsteht.

    Ausgangspunkt und Verankerung der städtebaulichen Komposition ist das Ensemble der ehemaligen Lüdin AG, sowie die geplante Erweiterung des Kantonsgerichts mit dem vorgelagerten Freiraum. Zwischen diesen beiden räumlich prägnanten Bereichen, werden auf der Grundlage der übergeordneten städtebaulichen Prinzipien unterschiedliche Baubereiche entwickelt, die sich zu einer vielseitigen städtischen Wohnwelt verbinden. Wir sehen hier ein Miteinander von sehr unterschiedlichen Qualitäten und stellen uns das neue Quartier als urbane Wohnwelt vor, die dem Ort Dichte und Lebendigkeit verleiht.

  • Totentanz, Ausstellungsbeitrag

  • Basel

  • 2016

  • Ausstellungsbeitrag (selbstiniiziert)

  • Realisiert

  • Projektnummer

    244

    Ort

    Basel

    Jahr

    2016

    Programm

    Ausstellung

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Ausstellungsbeitrag (selbstiniiziert)

    Status

    Realisiert

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    Mit Axel Gassmann

    Der Tod ist mitten im Leben. Räumlich an den Randgerückt, in Friedhöfen rationell organisiert, ist er doch mitten unter uns. Wir stellen uns vor, dass er wieder sichtbarer Teil unseres Lebens wird. Wie in den historischen Kreuzgängen, am Totentanz oder auf den ehemaligen Gottesackern, die heute als Parkanlagen genutzt sind, sollen Tod und Leben wieder versöhnt werden. Wir wünschen uns keine monumentalen Grabanlagen, keine industrialisierten Friedhofslandschaften, aber Orte der Besinnung mitten in der Stadt.

  • Umbau Wohnhaus Bäumlihofstrasse Basel

  • Basel

  • 2019

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    243

    Ort

    Basel

    Jahr

    2019

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Stamm Bau AG: Holzbau, Schreiner, Bodenbeläge, Gipser, Maler, Abbruch

    Fotografie

    Salathé Archtekten Basel

    Das Reiheneinfamilienhaus wurde 1925 durch August Künzel erbaut und ist Teil der städtebaulichen Entwicklungen im Hirzbrunnenquartier nach Plänen von Hans Bernoulli. Im Rahmen der Sanierung der Dachflächen und dem Ausbau der Wohnräume im Dachgeschoss, werden auf der Strassen- und der Gartenseite je eine Lukarne neu erstellt. Form und Position der Lukarnen betonen ihre Unabhängigkeit gegenüber der Fassade des Hauses darunter, ohne die Beziehung zu deren Öffnungen zu verlieren. Mit der stehenden Proportion spielt die Lukarne zudem viel Dachfläche frei, die als verbindendes Element die Häuserzeile eint.

    Im Innern des Dachgeschosses schafft ein durchgehender Raum von Fassade zu Fassade Grosszügigkeit. Die stehenden und leicht geneigten Fenster orientieren ihn zum Himmel. Die Materialisierung im Innern schafft durch die weisslich gewachsten Holzoberflächen eine helle und natürliche Atmosphäre.

  • Neubau Mehrzweckhalle, Kindergarten- und Schulräume Müllheim

  • Müllheim

  • 2019

  • Primarschule Müllheim TG

  • Wettbewerb 4. Preis, 1. Ankauf

  • Projektnummer

    242

    Ort

    Müllheim

    Jahr

    2019

    Programm

    Kultur und Sport, Bildung, Infrastruktur

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Primarschule Müllheim TG

    Status

    Wettbewerb 4. Preis, 1. Ankauf

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Landschaft: Berchtold.Lenzin AG Liestal
    • Statik: ZPF Ingenieure AG Basel
    • HLKS: HeiVi AG Basel

    Das Wettbewerbsprogramm stellt die Frage nach der optimalen Organisation und Kombination der verschiedenen Bauaufgaben. Sind Schulräume, Kindergarten und Mehrzwecksaal als einzelne programmatische Bauaufgaben zu verstehen oder ergibt sich aus dem Zusammenwirken der Funktionen einen Mehrwert?
    Das grosse, für das Dorf wichtige Infrastrukturgebäude aus Schule und Mehrzweckhalle einerseits, und der kleinmassstäbliche Kindergarten andererseits fügen sich als ungleiches Paar in die Bebauungsstruktur des Ortes. In Ihrer Unterschiedlichkeit beziehen sich beide Gebäude auf die Topographie und den ortsbaulichen Massstab. Die zentral gelegene 'Schmittwies' wird so als gemeinschaftlich genutzte Fläche, als Allmend freigespielt und bekommt eine zentrale Bedeutung.

  • Museum Augusta Raurica, Standortevaluation und Machbarkeit

  • Augst

  • 2018

  • Hochbauamt Basel-Landeschaft, Augusta Raurica

  • Studie

  • Umbau Wohnhaus Kluserstrasse

  • Basel

  • 2018

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    239

    Ort

    Basel

    Jahr

    2018

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Baukosten

    CHF 430000.-

    Fotografie

    Christian Kahl

    Das Haus befindet sich im Basler Bachlettenquartier an einer ruhigen Quartierstrasse. Die Bausubstanz aus dem Jahr 1913 ist grösstenteils gut erhalten und ist nur geringfügig verändert worden. Mit dem Umbau sind die Bäder und Küche, sowie ein Grossteil der technischen Infrastruktur neu geplant und ersetzt worden (Sanitärleitungen und Heizung). Sämtliche Oberflächen wurden saniert und in ihrer Materialität und Farbigkeit aufeinander abgestimmt. Neu wird die Küche mit dem Gartenraum über eine grosszügigen Holzterrasse verbunden.

  • Umbau Wohnhaus Birsigstrasse

  • Basel

  • 2019

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    238

    Ort

    Basel

    Jahr

    2019

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    Farb- und Materialkonzept mit B. Ginsberg, Grimsel

    Fotografie

    Annette Fischer Photography

    Das Wohnhaus aus der Jahrhundertwende ist mit dem Umbau eines Geschosses in eine offene Wohnlandschaft aufgewertet. Im Kontrast zu den übrigen Geschossen schaffen hier grosszügige Öffnungen und Raumbezüge eine zeitgemässe Wohnatmosphäre. Der Eingriff zeichnet sich durch eine fein austarierte Materialität aus. Neu und Alt verbinden sich. Die vor Ort gegossenen Betonoberflächen des offenen Kochbereiches fügen sich mit den unbehandelten Gipsflächen und den gestrichenen Holzoberflächen sowie den unterschiedlichen Texturen des Bestandes zu einem atmosphärischen Gesamtstimmung.

  • Umbau Wohnhaus Oberalpstrasse

  • Basel

  • 2019

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    236

    Ort

    Basel

    Jahr

    2019

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Fotografie

    Annette Fischer Photography

    Das Wohnhauses wurde Ende des 19. Jahrhunderts gebaut und ist in seiner Anlage nur wenig verändert worden. Mit dem Eingriff sind nun die Badezimmer den heutigen Bedürfnissen angepasst und im Dachgeschoss ist neu eine Badestube eingerichtet worden. Die sorgfältig entwickelte Materialität und die ausgesuchten Lavabos und Armaturen nehmen die Stimmung des Hauses auf und interpretiert sie neu.

  • Neubau Wohnhaus Grellingerstrasse, Basel

  • Basel

  • 2018

  • privat

  • Studie

  • Projektnummer

    235

    Ort

    Basel

    Jahr

    2018

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    privat

    Status

    Studie

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Auf der heute von einer herrschaftlichen Villa besetzten, grosszügigen Parzelle im Gellertquartier, soll gartenseitig ein Teil abparzelliert und verdichtet werden. Es ist vorgesehen hier ein passgenaues Zweiparteienhaus zu realisieren, das sich atmosphärisch in den parkähnlichen, baumbestandenen Garten einfügt. In Volumetrie und Farbigkeit nimmt sich dabei der fein gegliederte, dunkle Holzbau zurück und wird zum stimmungsvollen Gartenhaus. Die grosszügigen Grundrisse öffnen sich zum Aussenraum oder führen zur Dachterrasse. Der bestehende historische Pavillon wird neu zwischen Haupt- und Hinterhaus gesetzt und wird zur gemeinsamen Mitte.

  • Städtebauliche Studie «Am Walkeweg»

  • Basel

  • 2017

  • Planungsamt Basel-Stadt

  • Studienauftrag

  • Projektnummer

    234

    Ort

    Basel

    Jahr

    2017

    Programm

    Städtebau, Wohnungsbau, Kultur und Sport

    Auftragsart

    Studienauftrag

    Client

    Planungsamt Basel-Stadt

    Status

    Studienauftrag

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Zusammenarbeit: Oester-Pfenninger Architekten Zürich
    • Landschaft: Schmid Landschaftsarchitekten
    • Ingenieur: ZPF Ingenieure
    • Energie: Keoto, Architecture & Energy design
    • Soziologie: Prof. Christina Schumacher

    Die Chance, ressourcenbewusst zu planen, verstehen wir umfassend. Wir schlagen vor, auch mit den Zeitressourcen sämtlicher am Projekt beteiligter Akteure bewusst umgehen. Um Kosten und Energie jeglicher Art zu sparen, legt das Projekt einen Schwerpunkt auf das Management des ganzen Prozesses. Vom Konzept über den Entwurf, die Umsetzung und den Betrieb bis zur Mitwirkung.

    Wie das ganze Projekt steht der Prozess unter dem Motto: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Über den engeren Entwurfs- und Bauprozess hinaus ist auch die Schaffung von sozialer Verbindlichkeit und Akzeptanz ein wesentlicher Faktor des Low Energy Konzepts. Mitwirkung soll an präzisen Stellen mit hoher sachlicher Kompetenz in den Prozess eingebaut werden. Das Areal hinter der S-Bahnstation ist mit seinen höchst unterschiedlichen nah- und fernräumlichen Bezügen ein hoch spezifischer Ort. Auf dem zwischen die geschichtsträchtige Parklandschaft des Friedhofs, die Weite des Infrastrukturraums Gleisfeld und die urbanen Hotspots Dreispitz und Güterbahnareal Wolf eingespannten Perimeter mit Blickachsen zur Silhouette von Basel und in das Birstal wollen wir Ruhe bewahren und Platz für vieles lassen. Deswegen schlagen wir eine urbane Grossform vor. Sie bietet die unaufgeregte Grundlage, um eine vielseitig orientierte Gemeinschaft entstehen zu lassen.

  • Arealentwicklung Victus Aesch

  • Aesch

  • 2017

  • Victus Real Estate AG

  • Studie, In Planung

  • Projektnummer

    232

    Ort

    Aesch

    Jahr

    2017

    Programm

    Städtebau, Wohnungsbau, Büro und Gewerbe

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Victus Real Estate AG

    Status

    Studie, In Planung

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Baumanagement: Dietziker Partner Baumanagement, Basel
    • Landschaft: Westpol Landschaftsarchitektur, Basel
    • Raumplanung: Stierli + Ruggli Ingenieure + Raumplaner, Lausen
    • Energie: HeiVi Gebäudetechnik, Basel
    • Lärmgutachten: Gartenmann Engineering, Basel
    • Verkehrsgutachten: Rudolf Keller und Partner, Muttenz

    Im Auftrag der Victus Real Estate AG entwickeln Salathé Architekten Basel ein Areal am Eingang von Aesch. Vorgesehen ist eine Überbauung mit vier unterschiedlichen Baukörpern, die sich zu einem offenen Ensemble fügen. Neben einer Vielzahl von Wohntypologien, soll auch Raum für Gewerbe/Dienstleistungen, wie auch für neuartige Bürokonzepte geschaffen werden.

    Die städtebauliche Setzung orientiert sich an den Geometrien der umliegenden Bebauungen und will so die Vernetzung innerhalb des Quartiers mit den angrenzenden Wohnbebauungen stärken. Das markante Haus an der nordwestlichen Ecke der Parzelle betont den Eingang der Hauptstrasse nach Aesch und würdigt entsprechend die prägnante Lage des Ortes. Die differenzierten Aussenräume binden die Anlage im Quartier ein und ermöglichen neue Verbindung zur Hauptstrasse und zum ÖV. Die Dimensionen der einzelnen Häuser vermitteln zwischen der Körnung der westlichen Gewerbegebiete und derjenigen des Wohnens im Osten. Die Anordnung und Ausbildung der Gebäudetypen ist weiter geprägt durch die Lärmsituation an der stark befahrenen Hauptstrasse und dem nördlichen Autobahnzubringer. Ähnlich verschiedenen Charakteren auf einer gemeinsamen Bühne werden die Gebäude entsprechend ihrem Standort mit spezifischen Qualitäten entwickelt.

  • Neubau Mehrfamilienhaus Erlenbach

  • Erlenbach

  • 2017

  • privat

  • Studie

  • Eine grüne Mitte für Birsfelden, Zentrumsentwicklung

  • Birsfelden

  • 2017

  • Gemeinde Birsfelden

  • Studie

  • Projektnummer

    230

    Ort

    Birsfelden

    Jahr

    2017

    Programm

    Büro und Gewerbe, Städtebau, Wohnungsbau

    Auftragsart

    Studienauftrag

    Client

    Gemeinde Birsfelden

    Status

    Studie

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    • Landschaft: Schmid Landschaftsarchitekten
    • Soziologie: Christina Schumacher

    Ausgangspunkt für unser Projekt ist die Überzeugung, dass Birsfelden als junge Kleinstadt einen selbstbewussten Auftritt wagen soll. Als Strategie schlagen wir vor, bestehende und neu zu schaffende Qualitäten zu vernetzen und eine möglichst grüne Mitte auszubilden. Zentrumsfunktionen sollen konzentriert werden, inmitten der gewachsenen Struktur werden belebte und identitätsstiftende Räume geschaffen. Die einmalige Lagequalität zwischen Birs und Rhein wird durch die Ausformulierung eines zentralen Raumnetzes als Wegverbindung zwischen den beiden Flussläufen gestärkt. Dazu schaffen wir eine Abfolge von diagonal zueinander versetzten Freiräumen mit unterschiedlichen Qualitäten. Am Ausgangspunkt der Sequenz steht ein vielseitig nutzbarer Platz, der die Qualitäten des Gewachsenen aufnimmt und mit einem neuen Selbstbewusstsein verwebt. Er wird geprägt durch das zentral angeordnete Stadthaus. Zwischen dem stolzen Gebäude, das sich direkt an die Strasse anschliesst, dem bestehenden Kaffeepavillon, der in der Bevölkerung verankert ist und dem neu geschaffenen Einkaufsort verweist die historische Baumgruppe aus Eichen und einer Linde auf den gewachsenen Charakter der Gemeinde. Diagonal dazu versetzt, erweitert sich der Platzraum bis zur Post und über die Strasse; er wird so zum umseitig genutzten öffentlichen Zentrum von Birsfelden.

    Je nach Anlass ermöglicht die modulierbare Platzdimension ein unterschiedliches Bespielen. In kleiner Dimension wird er als alltäglicher Stadtplatz mit einem Wochenmarkt oder für ein sommerliches Freiluftkinoevent genutzt, für das Gemeindefest wird die Platznutzung über die Strasse hinweg ausgedehnt. Die an den Hauptplatz anschliessende Freiraumabfolge vernetzt ganz unterschiedliche Funktionen des täglichen Lebens über sehr kurze Wege: eine Qualität, die nur die Kleinstadt bietet. Um den Hauptplatz gliedern sich die sehr öffentlichen, publikumsorientierten Nutzungen wie ein multifunktional nutzbarer Saal und Räumlichkeiten für einen Grossverteiler. Die Gemeindeverwaltung ist im Hochhaus erdgeschossig als umseitig offener Empfangsraum angelegt. In Erweiterung des Platzraumes Richtung Rhein entwickelt sich zwischen den Neubauten eine attraktive Freiraumverbindung als grüne Weglandschaft mit hoher Aufenthaltsqualität. Entlang dieser Räume reihen sich wie an einer Perlenkette öffentliche Gebäude mit spezifischer Nutzung auf. An der Gemeindebibliothek und der Ludothek vorbei gelangt man zur Schule und von dort entlang von Wohnbauten zur Kirchstrasse, wo weiterhin das Birsfelder Museum und der Jugendtreffpunkt ihren Platz finden.

  • Neubau Wohnhaus Erlenmatt, Baustein 11

  • Basel

  • 2015

  • Stiftung Abendrot

  • Wettbewerb 2. Preis

  • Projektnummer

    221

    Ort

    Basel

    Jahr

    2015

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Stiftung Abendrot

    Status

    Wettbewerb 2. Preis

    Projekt

    sabarchitekten

    Das Konzept für die beiden Bausteine der Stiftung Abendrot in der Wohnüberbauung auf der Erlenmatt besteht darin zwei ähnliche Häuser zu entwickeln, in welchen Austausch und Begegnungen, wie auch Privatheit und persönlicher Freiraum gleichsam und auf eine selbstverständliche Art und Weise gefördert werden. Die einfache Grundrisstypologie ist Abbild dieser Absichten. Mehrere Schichten staffeln den Grundriss in der Tiefe und erzeugen unterschiedliche Raumzonen, welche eine hohe Flexibilität und Variabilität aufweisen. Damit wird den programmatischen Vorgaben an sparsame Grundrissflächen, energetische Anforderungen, sowie ökologischen Konstruktionsweisen ein charaktervoller, architektonischer Ausdruck verliehen.

  • Umbau und Aufstockung Birmannsgasse, Basel

  • Basel

  • 2016

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    214

    Ort

    Basel

    Jahr

    2016

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Auszeichnung

    • Auszeichnung guter Bauten Bl und BS
    • Bester Umbau
    • Heimatschutzpreis
    • Nomination Wüstenrot Stiftung, Umgang mit denkmalwürdiger Bausubstanz

    Beteiligte

    • Bauingenieur: Schmidt + Partner, Büro für Bau und Holz
    • Bauphysik: Gartenmann Engineering

    Fotografie

    Michael Fontana

    Das kleine Stadthaus als Teil eines Blockrandgevierts im übergang zwischen Neubau und inventarisiertem Altbau leistet einen Beitrag zur baulichen Verdichtung der Stadt. Die Aufstockung in Holzbauweise ermöglicht es hochwertigen Wohnraum mitten in der Stadt zu realisieren. Dabei schafft die Verbindung von Alt- und Neubau sehr unterschiedliche Wohnqualitäten und verbindet sich im Ausdruck atmosphärisch mit dem heterogenen Quartier. Das Projekt organisiert im Erd- und im 1. Obergeschoss jeweils einfache Wohnungen, die sich strukturell in den Bestand einfügen. Die schön proportionierten Räume werden saniert und mit den nötigen Nassräumen und Küchen ausgerüstet. Der Charakter des Altbaus wird dabei bewusst gepflegt und punktuell den neuen Bedürfnissen angepasst. Ein aufgesetzter Holzbau erweitert die Wohnfläche mit einer Maisonettewohnung.

    Die Aufstockung tritt zur Strasse als zweistöckiges, verputztes Volumen auf, während zum Hof die ursprüngliche dreigeschossige Struktur des Altbaus beibehalten und der Neubau nur eingeschossig in Erscheinung tritt. Anders als im Altbau verschränkt die Aufstockung Neubaubereich und Bestand zu einer luftigen Wohnlandschaft. Die geschossweise versetzten, offenen Wohn- und Essbereiche sind über eine innenliegende Treppe verbunden. Diagonale Sichtbezüge schaffen grosszügige Raumdurchblicke, der Blick wird über die Loggia in den weiten, baumbestandenen Innenhof geleitet. Einfache Materialien; rohe Gipswände, ein Boden aus Duripanelplatten und Eichenriemen ergänzen den Bestand und binden den Aufbau atmosphärisch an die historische Bausubstanz. Das Thema des Weiterbauens prägt auch die äussere Erscheinung des Hauses. Der Holzbau zeigt sich als verputzter Körper und verbindet sich mit so dem Bestand; die neuen Holz-Metallfenster nehmen Bezug zur Geometrie der bestehenden Fassadeneinteilung und interpretieren in ihrer Ausformung die historischen Gewände. Im übergang zwischen modernem Renditebau und historischem Stadthaus schlägt das Projekt einen entspannten Umgang mit Stadt und Geschichte vor.

  • Umbau und Umnutzung Rennbahnklinik in Studierendenwohnen

  • Muttenz

  • 2015

  • Bellerive Immobilien AG v.d. Pensimo Fondsleitung

  • Realisiert (Zwischennutzung)

  • Projektnummer

    206

    Ort

    Muttenz

    Jahr

    2015

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Bellerive Immobilien AG v.d. Pensimo Fondsleitung

    Status

    Realisiert (Zwischennutzung)

    Projekt

    sabarchitekten

    Auszeichnung

    Goldener Hase 2015, die Besten (Hochparterre)

    Baukosten

    CHF 2500000.-

    Beteiligte

    Bauleitung: Eigenmann Partner

    Fotografie

    Julian Salinas

    Um den, mit dem Auszug der Rennbahnklinik drohenden Leerstand zu verhindern, wurden die ehemaligen Klinikflächen am Rand des Polyfelds zu Wohnungen mit beschränkter Nutzungsdauer umgebaut. In zwei Gebäudeteilen wurden sechzig, teils als Wohngemeinschaft, teils als möblierte Einzelräume vermietete Zimmer realisiert.

    Aufgrund der baulichen und ökonomischen Bedingungen sind in kurzer Zeit und mit minimalen Mitteln eigenwillige Wohnungen unterschiedlicher Prägung entstanden. Die Grundrisse sind in die, bis auf die Kerne leergeräumten Geschosse, eingepasst und reagieren in ihrer Anlage auf die eigenwillige Geometrie des Gebäudes, sowie auf lärmtechnische Vorgaben. Die einfachen Gipsständerwände aus sichtbar geschraubten Platten und offen geführte Installationen bestimmen zusammen mit den «as found» belassenen Böden und Decken den Charakter der Wohnungen. Der private Bereich der Zimmer im Gebäudeteil A ist mit einem einfachen Holzboden belegt der sich über die ebenfalls mit Holzplatten eingefassten Türleibungen, im Erschliessungsraum abzeichnet. Die Innenwelt – ein collageartiges Raumgefüge – steht durch seine Unfarbigkeit im Kontrast zur bunten Aussenhülle des Gebäudes und wird zu einem atmosphärischen und offen bespielbaren Wohnort für Studierende.

  • Neubau Golf- & Countryclub Basel

  • Hagenthal-le-bas (F)

  • 2017

  • Golf- & Countryclub Basel

  • Wettbewerb 1. Preis, Realisiert

  • Projektnummer

    193

    Ort

    Hagenthal-le-bas (F)

    Jahr

    2017

    Programm

    Kultur und Sport

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Golf- & Countryclub Basel

    Status

    Wettbewerb 1. Preis, Realisiert

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Baukosten

    CHF 8000000.-

    Beteiligte

    • Bauleitung: CRM
    • Ingenieur: CTE Ingenieure
    • Fassade: mit Peter Suter

    Fotografie

    Julian Salinas, Basel

    Die Anlage des Golf- & Countryclubs Basel ist durch seine landschaftliche Einbettung im Sundgauer Hügelland geprägt. Die Grosszügigkeit der unterschiedlichen Ausblicke, bestimmen die Qualitäten des grenznahen Golfclubs. Das neue Cluhaus bildet zusammen mit dem etwas abseits dazu in den Waldsaum eingebetteten Nebengebäude, der Dépendance, ein Ensemble und besetzt die sanft geformte Hügelkuppe der Anlage. Der vollverglaste Restaurantbereich öffnet sich südseitig auf die grosszügige Terrasse und ermöglicht einen eindrücklichen Weitblick in die Landschaft.

    Das obere Geschoss mit den Garderoben ist mit grossformatigen Betonelementen verkleidet, die dem Gebäude eine eigene, massstabslose Wirkung verleihen. Die vorgehängte Betonstruktur aus faserarmierten Betonelementen ist einerseits Einblicksschutz für die dahinterliegenden Garderoben, andererseits ist sie als eine Art festliches Kleid gedacht, dass dem Gebäude eine Art stolze Massstabslosigkeit verleiht. Zuletzt soll in der Geometrie der vorgefertigten Betonplatten ein entfernter Bezug zum traditionellen Riegelbauweise anklingen. Für Abendanlässe ist das Gebäude von Innen beleuchtet und strahlt in den Naturraum aus.

    Die Architektur nimmt sich in ihrer gelassenen Modernität zu Gunsten des Landschaftsraumes zurück. Mit dem Ersatzneubau des Clubhauses und der Erweiterung des Nebenbaus wird die bestehende Infrastruktur des Clubs erneuert, die betrieblichen Anforderungen können den Bedürfnissen angepasst werden.

  • Neubau Primarschule Schoren

  • Basel

  • 2012

  • Kanton Basel-Stadt

  • Wettbewerb 2. Preis

  • Projektnummer

    192

    Ort

    Basel

    Jahr

    2012

    Programm

    Bildung, Kultur und Sport

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Kanton Basel-Stadt

    Status

    Wettbewerb 2. Preis

    Projekt

    sabarchitekten

    Beteiligte

    • Landschaft: ASP Landschaftsarchitekten, Zürich
    • Brandschutz: A+F Brandschutz, Pratteln
    • Ingenieur: Aegerter & Bosshardt AG, Basel
    • Energie: Moosmann Bitterli Architekten, Basel
    • HLS: Waldhauser Haustechnik, Münchenstein
    • Soziologie: Prof. Christina Schumacher, Zürich

    Die neue zeilenförmige Bebauung, die sich in die ortsspezifische Massstäblichkeit und Bebauungsstruktur einpasst bestimmt die Identität des Wohnquartiers. Ein durchlässiges, eng vernetztes Ganzes, in dem Schule und Tagesnutzungen sowohl selbstverständlicher Teil als auch ausgesuchter Ort werden. Das neue Schulhaus ist selbstverständlicher Teil des neuen Quartiers und ist sowohl öffentliches Gebäude mit Identifikationscharakter für das Quartier als auch flexibler und anregender Aufenthaltsort für Kinder.

    Ein Schulhaus wird heute anders und intensiver genutzt als früher. Eine ganzheitliche schulische Betreuung umfasst auch die Tagesbetreuung und zusätzliche Nutzungen für ausgesuchte Räume wie Aula und Sporthallen. Das neue Schulhaus wird so zu einem ganztägig genutzten, komplexen Raumgefüge, das im Gegensatz zu historischen Schulhaustypologien auch Doppel- und Mehrfachnutzungen zulassen muss. Wir stellen uns deshalb eine offene und durchlässige Struktur mit grosszügigen Räumen und vielfältigen Bezügen zum Aussenraum vor. Das neue, architektonisch sorgfältig gestaltete Schulhaus soll Lernende und Lehrende, Kinder und Erwachsene sinnlich anregen, zum Entdecken und Experimentieren einladen und so zu einem neuen, starken und charaktervollen Ort wachsen.

    Die Schule als Teil des Quartiers: Die vorgeschlagene zeilenförmige Bebauungsstruktur besetzt den Perimeter flächig. Wohn- und Schulbauten bilden ein zueinander wenig differenziertes homogenes Feld, das fussläufig erschlossen wird. An den Randbereichen des dreieckigen Baufelds artikulieren jeweils spezifische Aussenräume die Übergänge zu den angrenzenden Quartierstrukturen und werden zu Verknüpfungs- und Kommunikationsbereichen im Quartier.

    Zum Schorenweg sind die Kopfbauten der Zeilen angeordnet; es entsteht so ein duchlässiges System, das mit der östlich des Schorenweg gelegenen Bebauung mit Hochhäusern kontrastiert und von der Eigenart dieses Stadtbereiches erzählt. Mit der Interpretation des städtebaulichen Musters der geschützten Siedlung versuch das Projekt den Bestand einzubinden und dadurch in seiner Substanz zu kräftigen. Die Schulbauten und die Tagesstrukturen sind in zwei parallelen, aber zueinander versetzten Volumen angeordnet. Dabei bestimmt die unterirdische angeordnete Turnhalle die Position der Baukörper. Der dreigeschossige Schulhausbau und das eingeschossige Vis-à-Vis schaffen dabei ein gefasstes Ensemble mit zwei querliegenden Zugangsbereichen. Durch den Versatz der beiden Bauten werden zudem die beiden Kopfsituationen differenziert. Zum Schorenweg schiebt sich das überhohe Gebäude der Aula sichtbar in die Strassenfront, zur angrenzenden Siedlung entsteht ein geschützer Aussenraum für die Kindergärten.

  • Umbau Wohnhaus Glasbergerstrasse

  • Basel

  • 2013

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    189

    Ort

    Basel

    Jahr

    2013

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Baukosten

    CHF 500000.-

    Beteiligte

    Bauingenieur: Jürg Merz

    Fotografie

    Michael Fontana

    1925 baute Paul Hosch das bürgerliche Wohnhaus am Rand des Kannenfeldparks. Entgegen der vorherrschenden Zeilenbebauung, ist das Haus freistehend und weit von der Strasse abgerückt. Der dadurch entstandene grosszügige Vorgarten, welcher ursprünglich als Vorfahrt genutzt wurde, bildet heuten einen herrschaftlichen Auftakt und wohltuenden Zugang zum Gebäude. Das Haus ist typologisch klar organisiert. Neben einer schmaleren Erschliessungs- und Nutzschicht liegen die weiträumigen Wohnräume. Aussergewöhnlich ist dabei, dass diese Raumschicht aus einer Sequenz von drei hinter einander gelegten Räumen besteht, wobei der mittlere Raum über die Seitenfassade belichtet wird. Nachdem das Haus in den Jahren vor der umfassenden Sanierung von zwei unabhängigen Parteien bewohnt und auch entsprechend aufgeteilt wurde, galt es, die räumlichen Qualitäten wieder herzustellen. Mit einfachen aber präzisen Eingriffen werden die räumlichen Verhältnisse geklärt. So konnte durch das öffnen der bestehenden Verbindung zwischen Wohnzimmer und Bibliothek sowie das Einfügen einer neuen Verbindung zwischen Essen und Bibliothek eine Raumfolge geschaffen werden, wodurch die gesamte Gebäudetiefe erlebbar wird und die angrenzenden Aussenräume in diese Sequenz eingebunden werden. Eine zurückhaltende Materialisierung, dezente Farbigkeit und die einfache Gestaltung der neuer Einbauten stehen für einen respektvollen und zurückhaltenden Umgang mit dem qualitätsvollen Bestand.

  • Neubau Kinderkrippe und Gemeindesaal Stallikon

  • Stallikon

  • 2014

  • Gemeinde Stallikon

  • Wettbewerb 1. Preis, Realisiert

  • Projektnummer

    181

    Ort

    Stallikon

    Jahr

    2014

    Programm

    Kultur und Sport, Bildung

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Gemeinde Stallikon

    Status

    Wettbewerb 1. Preis, Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Auszeichnung

    Auszeichnung guter Bauten

    Baukosten

    CHF 5000000.-

    Beteiligte

    • Bauleitung: Gretener Bauplanung
    • Landschaft: asp Landschaftsarchitektur, Zürich

    Fotografie

    Fotograf Arazebra, Zürich

    Die bemerkenswerte landschaftliche Einbettung und der dörfliche Siedlungscharakter prägen das Erscheinungsbild von Stallikon. Der geplante Neubau schreibt sich in dieses harmonische Miteinander ein und interpretiert die gestellte Aufgabe mit einem vielgesichtigen Baukörper, der die Konstellation von Schulhaus und Feuerwehrmagazin am übergang zur offenen Landschaft ergänzt. Zum Dorf und zur Strasse hin tritt das neue Gebäude als öffentliches, zweigeschossiges Haus in Erscheinung. In seiner Geometrie nimmt es selbstverständlichen Bezug zum Schulhaus und nutzt den bestehenden Parkplatz als Anbindung und Zugang. Zur Landschaft hin zeigt sich das Volumen als eingeschossiger, pavillionähnlicher Baukörper. Fingerartig verzahnt sich das Volumen mit dem Landschaftsraum und bildet überblickbare und geschützte Aussenräume. Die Form und äussere Erscheinung des Hauses sind stark durch seine innere Durchbildung geprägt; durch die daraus entwickelten volumetrischen Einzüge und Betonungen wird das Volumen gegliedert und differenziert. Dieses Wechselspiel zwischen grossem Haus und der kleinen überblickbaren Welt für Kinder prägt auch die innere Organisation. Warme, mineralische Materialien verleihen dem Innenraum eine angenehme Stimmung, welche mit dem Klinkerboden im Obergeschoss im Korridor eine starke Akzentuierung erhält. Durch die ebenerdige Anordnung aller Räume kann auch dieser Bereich ohne Anforderungen an den Brandschutz (Fluchtweg) als Aufenthaltsbereich genutzt werden.

  • Wandelbares Unternehmerhaus Pratteln

  • Pratteln

  • 2012

  • LastAG

  • Studie

  • Projektnummer

    176

    Ort

    Pratteln

    Jahr

    2012

    Programm

    Büro und Gewerbe, Infrastruktur

    Auftragsart

    Direktauftrag, Studienauftrag

    Client

    LastAG

    Status

    Studie

    Projekt

    sabarchitekten

    Beteiligte

    Ingenieure: zpf Ingenieure Basel

    Projektstudie für ein «wandelbares Unternehmerhaus»: Im Rahmen einer Studie sollte ein wandelbares Gewerbehaus für eine dreieckige Parzelle im Gewerbegebiet von Pratteln entwickelt. In Zusammenarbeit mit zpf Ingenieuren ist eine flexible Gebäudestruktur entwickelt worden, die unterschiedliche Nutzungsszenarios ermöglicht.

  • Neubau Sporthallen Gymnasium Liestal

  • Liestal

  • 2013

  • Hochbauamt Basel-Landschaft

  • Wettbewerb 1. Preis, Realisiert

  • Projektnummer

    169

    Ort

    Liestal

    Jahr

    2013

    Programm

    Kultur und Sport, Bildung

    Auftragsart

    Studienauftrag

    Client

    Hochbauamt Basel-Landschaft

    Status

    Wettbewerb 1. Preis, Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Auszeichnung

    Auszeichnung guter Bauten BL und BS

    Baukosten

    CHF 12000000.-

    Beteiligte

    • Landschaft: Berchtold.Lenzin
    • Ingenieur: Frei Ingenieure, Basel
    • Totalunternehmer: Glanzmann Generalunternehmung AG

    Fotografie

    Ruedi Walti

    Die bestehende Schulanlage des Architekten Rudolph Meyer ist in ihrem architektonischen Ausdruck eigenständig und differenziert zur näheren Umgebung ausgebildet. Unterschiedliche Volumina gruppieren sich um den Hauptbau, die fliessenden Erschliessungsräume, sowie das Material Beton binden die Anlage zu einer Gesamtfigur zusammen. Die neuen Sporthallen fügen sich in die architektonische Logik dieser Figur ein. Der neue Baukörper wird ein selbstverständlicher Teil der kubischen Staffelung der Volumen und damit Teil der Gesamtanlage. Gleichzeitig wird der ehemals als Nebeneingang konzipierte Zugang von der Friedensstrasse durch die Positionierung des neuen Volumens räumlich aktiviert. Dieser Zugang mündet in einen neuen Pausenhof, welcher dem eigentlichen Eingang vorgelagert ist und über die bestehende Aussentreppe mit dem Haupteingang direkt verbunden ist. Diese räumliche Komplexität erlaubt es, die funktionalen Zuordnungen, welche sich über die Jahre verschoben haben neu und eindeutig zu lösen.

    Der im Minergie-P Standard konzipierte Erweiterungsbau verschiebt den Schwerpunkt der Anlage nach Norden und wertet den bis dahin als Parkplatz genutzten Aussenraum in diesem Bereich auf. Die Innere Organisation ist kompakt und entspricht dem einfachen Raumprogramm. Im einseitig belichteten Sockelgeschoss sind die zu den Aussenanlagen verglasten Lehrerbereiche sowie der Gymnastikraum angeordnet. Zurückgesetzt zu diesem vorgelagerten Band entwickelt sich der kompakte Turnhallenkörper, der als einfacher Kubus angelegt ist. Eine stirnseitige Erschliessung einerseits und eine längsgelegte Nutzschicht mit Garderoben und Technikräumen andererseits bestimmen die räumliche Disposition der Anlage. Einläufige Treppe verbinden die vier Geschosse miteinander und vermitteln eine räumliche Grosszügigkeit.

    Die beiden übereinander liegenden Hallen werden räumlich über die Struktur der Betonträger und die bandartige Belichtung bestimmt. Dabei differenziert die Position des längsseitig angelegten Fensterbandes die räumliche Ausprägung der beiden Hallen je nach Geschoss. Die untere Halle öffnet sich im oberen Bereich zum Zugangsweg, während die obere Halle über ein bodenebenes Fensterband belichtet wird. In ihrer dezenten Farbigkeit sind die beiden Hallen warm und licht. Der helle Bodenbelag und die darauf abgestimmte Wandverkleidung aus lamellenartigen Akustikelementen bestimmen die heitere und konzentrierte Gesamtstimmung der Innenräume und bilden einen angenehmen Kontrast zur farbigen Sportwelt. Der äussere Ausdruck fügt sich in die Sprache der Gesamtanlage und interpretiert deren prägende Materialität. Der Massivbau ist mit einer gestrichen Holzverkleidung versehen, die in ihrer leicht reflektierenden Farbigkeit die Struktur der Brettschalung der Betonoberfläche der bestehenden Schule interpretiert.

  • Umbau Wohnhaus Blauenstrasse II

  • Basel

  • 2011

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    168

    Ort

    Basel

    Jahr

    2011

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Beteiligte

    Bauingenieur: Jürg Merz

    Fotografie

    Christian Kahl

    Das Gebäude an der Blauenstrasse 13 in Basel ist ein typischer dreigeschossiger Blockrandbau aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Das Gebäude liegt im Übergang zwischen vier neun Meter tiefen Reihenhäuschen und der angrenzenden zwölf Metertiefen Neubebauung. Mit verschiedenen punktuellen Eingriffen ist das mehrfach umgebaute Wohnhaus den Bedürfnissen einer vierköpfigen Familie angepasst worden. Das Dach ist mit minimalen Eingriffen als Arbeits- und Schlafbereich ausgebaut worden, während im Erdgeschoss ein eingeschossiger Anbau aus Holz die Wohnfläche markant vergrössert. Der Anbau ist über die halbe Gebäudebreite ausgeführt und ermöglicht so eine volumetrische Anbindung an den angrenzenden Neubau. über ein grossformatiges Eckfenster werden neue Perspektiven zum Garten geöffnet und schafft mit dem neu als offene Wohnküche organisierten Kochbereich ein neue, fein zonierte Raumlandschaft. Die weiss gestrichenen Wände und die leicht getönte Farbigkeit der Einbaumöbel und Fenster kontrastieren mit der rohen Qualität des Parketts. Trotz der bescheidenen Dimensionen des Hauses entsteht so eine Art durchgehende Grosszügigkeit, die dem einfachen ehemaligen Arbeiterhaus eine einfache und elegante Wohnlichkeit verleiht.

  • Wohnüberbauung Dornacherweg

  • Reinach

  • 2010

  • Kanton Basel-Landschaft, Bürgergemeinde Reinach

  • Studienauftrag, 1. Preis

  • Projektnummer

    166

    Ort

    Reinach

    Jahr

    2010

    Programm

    Städtebau, Wohnungsbau

    Auftragsart

    Studienauftrag

    Client

    Kanton Basel-Landschaft, Bürgergemeinde Reinach

    Status

    Studienauftrag, 1. Preis

    Projekt

    sabarchitekten

    Beteiligte

    Akustik: Gruner AG

    Das Baufeld zwischen Dornacherweg und Baslerstrasse ist eine Schlüsselparzelle im Stadtgefüge von Reinach. Das Projekt bietet die Chance eine strukturelle und räumliche Klärung zu initiieren, die den baulichen Zusammenhalt der Siedlungsstruktur entlang der Baslerstrasse verdeutlicht.

    Die Bebauung entlang der Baslerstrasse ist vor allem geprägt von Wohnbauten unterschiedlichster Grösse und Qualität. Die verschiedenen Bebauungsmassstäbe sowie Vorgarten- und Abstandsgrün bestimmen den erfahrbaren Strassenraum. Nur wenige der Bauten entwickeln dabei einen Strassenbezug und so etwas wie städtische Dichte, obwohl die zunehmende Nachverdichtungen die Wahrnehmung des Raumes entlang der Strasse zunehmend als zusammenhängende Bandstadt stärken und als Stadt vor der Stadt lesbar machen.

    Die Lage der beiden Parzellen ist bestimmt durch das sanfte Ausschwenken der Baslerseite zum Auwald hin einerseits, andererseits durch die drei zurückgesetzten Wohnhochhäuser auf der gegenüberliegenden Strassenseite. Der Auwald und der undifferenzierte, parkähnliche Aussenraum gegenüber scheinen sich an dieser Stelle fast zu berühren.

    Das Projekt thematisiert die kontrastreiche Beidseitigkeit der Parzelle. Mit einem niedrigen, durchgehenden Baukörper wird versucht dem Ort zur Baslerstrasse hin eine angemessene Urbanität zu geben. Entgegengesetzt dazu soll die Bebauung vom Dornacherweg als oszillierendes und wohnliches Gegenüber des Waldsaums wahrgenommen werden. Den drei Hochhäusern wird eine langestreckte, ausgreifende Figur entgegengesetzt, die den Strassenraum begleitet, ihn artikuliert und rythmisiert. Umseitig eingespannt in der taillierten Parzelle, faltet sich der Baukörper zu einer offenen Figur, die von den unterschiedlichen Tiefen des Baufeldes profitiert. Dabei ist das Gebäude durch seine Knickungen nicht unmittelbar als zusammenhängender Körper erfahrbar, sondern als Sequenz artikulierter Volumen.

    Über die volumetrische Bearbeitung mit Attikas und Rücksprüngen verbindet sich der drei- und viergeschossige Gebäudekörper mit dem kleinteiligen Kontext. Die grossmassstäbliche Figur versteht sich als eine Art Pendant zu den vertikalen Akzenten der Wohntürme. Erst im Kontext mit dem unstädtischen Siedlungsrand und den dahinterliegenden Wohntürmen auf der gegenüberliegenden Seite ist die Geste zu lesen.

  • Testplanung Siedlungsentwicklung «Im Bruehl» Reinach

  • Reinach

  • 2010

  • Gemeinde Reinach

  • Studie

  • Projektnummer

    162

    Ort

    Reinach

    Jahr

    2010

    Programm

    Wohnungsbau, Städtebau

    Auftragsart

    Studienauftrag

    Client

    Gemeinde Reinach

    Status

    Studie

    Projekt

    sabarchitekten

    Beteiligte

    Landschaftarchitektur: Robin Winogrond

    Reinach, Im Brühl - ein neues Stadtquartier im Grünen. Übersichtliche und differenzierte Bebauungsmuster formen hier ein räumlich vielseitiges und durchlässiges Ganzes. Die grüne Mitte um den Dorfbach wird für die Bewohner zum gemeinsamen Ort zwischen Zentrum und Landschaft.

    Im urbanen Siedlungsraum des Birstals ist der Druck auf die noch nicht überbauten Landschaftsräume gross. Um die Qualität der Siedlungsräume mit ihrer Nähe zu Nah- und Nächsterholungsräumen zu bewahren und zu stärken ist es zentral, das es nur an ausgesuchten Orten zu einer Neubebauung kommt. Das Gebiet ‚Im Brühl’ ist eine durch die Kantonstrasse klar zum Landschaftsraum abgegrenzte Raumtasche. Ihre Dimension ist beträchtlich; ihre städtebauliche Entwicklung für Reinach folgerichtig. Die neue Bebauungsstruktur soll sich mit dem heterogenen Umraum verzahnenund die jeweils ortsspezifischen Qualitäten interpretieren. Wir schlagen deshalb vor, den zur Verfügung stehenden Raum mit unterschiedlich gearteten Bebauungsmustern zu organisieren. Es ist es uns dabei ein Anliegen ‚kontextuell’ zu denken und die neuen Siedlungselemente mit unterschiedlichen Mitteln volumetrisch und atmosphärisch im Stadtgefüge von Reinach zu verankern um damit ein lebendiges Ganzes zu ermöglichen. Im Gegenzug zur städtebaulichen Anlage, die auf die Morphologie der bestehenden Struktur, sowie auf topographische Eigenheiten Bezug nimmt, soll aber die Lage am Siedlungsrand zur offenen Landschaft hin dieGrundstimmung des neuen Stadtquartiers prägen.

    Mit der Bebauungsstruktur schlagen wir klare und übersichtlichen Bebauungsmuster vor, die eine eindeutige Adressbildung erlauben. In der vorgeschlagenen Unterschiedlichkeit der typologischen Ausbildung liegt der Ansatz für ein differenziertes und urbanes Wohnungsangebot und die entsprechende soziale Durchmischung. Wir stellen uns einen durchgrünten Stadtteil vor, der zeitgemässes Wohnen am Siedlungsrand ermöglicht. Anders als im Grossteil des gewachsenen Siedlungsbildes von Reinach sind aber ausgesuchte öffentliche Aussenräume mitgedacht, die mit den privaten Gärten im Erdgeschoss in Wechselwirkung stehen und dem Quartier eine übergordnete und gemeinsame Identitaet verleihen.

  • Umbau und Neukonzeption «anfos/haus»

  • Basel

  • 2013

  • Anfos Immobilien AG, vertreten durch UBS Fund Management

  • Wettbewerb 1. Preis, Realisiert

  • Projektnummer

    159

    Ort

    Basel

    Jahr

    2013

    Programm

    Büro und Gewerbe, Wohnungsbau, Städtebau, Infrastruktur

    Auftragsart

    Studienauftrag

    Client

    Anfos Immobilien AG, vertreten durch UBS Fund Management

    Status

    Wettbewerb 1. Preis, Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Auszeichnung

    • Auszeichnung guter Bauten BL und BS
    • Heimatschutzpreis 2013

    Baukosten

    CHF 45000000.-

    Beteiligte

    • Bauleitung: Unirenova-Steiner
    • Ingenieur: Schmidt + Partner
    • Haustechnik: Stokar + Partner
    • Fassade: PPEngineering
    • Sanitär: Sanplan Ingenieure AG
    • Brandschutz: A+F Brandschutz
    • Bauphysik: Bakus

    Fotografie

    Ruedi Walti

    Das anfos/haus wurde 1969 von den Architekten Johannes Gass und Wilfried Boos erbaut und ist ein eindrückliches Beispiel grossstädtischer Architektur in Basel. Aufgrund von energetischen Mängel veranstaltete die UBS Fund Management AG im Jahr 2008 einen Studienauftrag auf Einladung für einen Konzeptvorschlag, um die Liegenschaft umfassend zu sanieren und auf dem Immobilienmarkt optimal positionieren zu können.

    Architektonisch strahlt das über vierzigjährige Gebäude eine Art «gelassene Eleganz» aus, der durchaus eine gewisse Zeitlosigkeit zugetraut werden kann. Entsprechend wurden die Qualitäten des Hauses beibehalten und gestärkt. Die Sanierungsmassnahmen hatten zur Absicht das Gebäude energetisch, statisch und organisatorisch den heutigen Anforderungen anzupassen und die verschiedenen Nutzungsbereiche räumlich zu klären und aufzuwerten.

    Dem Gebäude wurde ein grosszügiger urbaner Leerraum als Halle eingeschrieben. Diese zweigeschossige Halle ist Mittelpunkt und Herz des neuen anfos/haus und ist über ein prägnantes Oblicht natürlich belichtet. Sie bindet dabei die beiden kommerziell genutzten Stockwerke zusammen und ist im Netz der innerstädtischen Verbindungen zu einem wichtigen Bezugsort. Ein innerer Ring von Läden, organisiert sich um die grosszügige Halle.

    Die Büroflächen im 2. bis 4. Obergeschoss wurden beibehalten und in ihrer Anlage geklärt, indem ein neuer, dreigeschossiger Zwischenbau den Hof umschliesst und die beiden bestehenden Flügel miteinander verbindet. Dies ermöglicht neue Organisations- und Aufteilungsformen und ein dem Gesetz entsprechendes Fluchtwegkonzept.

    Das anfos/haus bietet die Möglichkeit, in den beiden obersten Etagen attraktives Stadtwohnen zu etablieren. 21 unterschiedliche Geschoss- und Maisonnettewohnungen ergänzen die Nutzungsvielfalt, welche gemeinsam mit dem öffentlichen Parkhaus in den Untergeschossen dem Gebäude seinen städtischen Charakter verleiht.

  • Umbau Wohnhaus Saillon

  • Saillon

  • 2012

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    155

    Ort

    Saillon

    Jahr

    2012

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Beteiligte

    • Bauleitung: Pascal Panchaud
    • Ingenieur: Gex Dorthe Ingenieurs
    • Akustik: Bakus

    Fotografie

    Christian Kahl

    Das alte Dorf Saillon liegt am Berghang über der Rhone-Ebene zwischen Martigny und Sion. Auf dem Talboden ist während den letzten Jahrzehnten auf der Grundlage der einst landwirtschaftlich genutzen Parzellen eine heterogene und ungeordnete Siedlungsstruktur entstanden. Inmitten dieser kleinteiligen Parzellenstruktur galt es, ein Haus für eine alleinerziehende Mutter und ihre zwei Söhne zu entwerfen.

    Die Parzelle grenzt an das Elternhaus der Bauherrin und ist heute besetzt durch eine kleine, niederstämmige Aprikosenplantage. Der Entwurf versucht diese spezifischen Qualitäten zu bewahren und thematisiert die Reihung der Aprikosenbäume als übergordnetes Prinzip. Parallel dazu wird das Volumen in den hintersten Teil des ehemaligen Gartens gesetzt und wird so nahezu unsichtbar.

    Je nach Jahreszeit ist einzig die markante Silhouette des Gebäudes ersichtlich – im Erdgeschoss entsteht dann zwischen Aprikosenplantage und Wohnräumen ein intimer, abgeschlossener Aussenraum. Von der Anlage her ist das Gebäude als einfache Reihung von Räumen organisiert. über eine nordseitige Erschliessung entlang der vom Boden abgesetzten Schlafräume gelangt man zum überhohen Wohnraum, der sich zum Garten öffnet.

    Im Obergeschoss befinden sich die Kinderzimmer und eine grosse Terrasse, die über eine Aussentreppe an den Gartenbereich angeschlossen ist. In der Materialisierung nimmt sich das Gebäude zurück. Aussenputz und Holzfenster bestimmen die äussere Erscheinung. Mit der farblichen Betonung der öffnungen wird die Massstäblichkeit des «kleinen» Hauses gebrochen und unterstreicht eine gewisse Eigenart des Gebäudes.

  • Umbau Wohnhaus Aarau

  • Aarau

  • 2009

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    153

    Ort

    Aarau

    Jahr

    2009

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Baukosten

    CHF 800000.-

    Beteiligte

    • Bauleitung: Bauteam 05
    • Ingenieur: Healy & Partner Engeneering
    • Bauphysik: Bakus

    Fotografie

    Andrea Helbling

    Beim bestehenden Wohnhaus an der Signalstrasse 2 in Aarau wurde der bestehende Garagen- und Wintergartenanbau abgerissen und durch einen neuen Wohnbereich ersetzt.

    Die neue, eingeschossige Erweiterung ist volumetrisch gestaffelt und setzt sich dadurch als eigenständiger Baukörper vom Altbau ab. In der Nahtstelle zwischen Anbau und Neubau liegt strassenseitig der neue Eingang. Gartenseitig überspannt eine Pergola den Aussenbereich und vermittelt so zwischen Alt und Neu. Im Anbau sind die Wohnräume untergebracht; Küche, Ess- und Wohnzimmer. Der offene Raum wird durch unterschiedliche Raumhöhen gegliedert. Grosse Schiebefenster öffnen den Blick in den Garten und schaffen einen allseitigen Bezug zum Aussenraum. Im Bereich der Zufahrt steht ein Carport (offener Autounterstand) kombiniert mit einem Velounterstand.

    Die Atmosphäre der Wohnräume, der Erschliessung und der Nassbereiche ist geprägt von unterschiedlich glänzendem Zementplattenbelag. Der nahezu fugenlose Einbau der hellgrün gemusterten Platten lässt Küche und Erschliessung ineinanderfliessen. Durch unifarbene Platten heben sich der Wohnraum und die zentrale Halle im Altbau deutlich von der Küche und der Erschliessung ab. Zwischen Eingang und bestehendem Gang, wo früher das Arbeitszimmer lag, findet neu eine grosszügigen Garderobe mit Reduit Platz.

    Die restlichen Umbauarbeiten beschränken sich im Wesentlichen auf den Einbau eines Badezimmers im Bereich der alten Küche und die Sanierung der bestehenden Bäder. In den Zimmern im Altbau wurde neu ein Eschenparkett verlegt. Das Dach wurde komplett isoliert und nutzbar gemacht.

  • Umbau Alterspension Dalbenhof

  • Basel

  • 2013

  • CMS Basel

  • Realisiert

  • Projektnummer

    152

    Ort

    Basel

    Jahr

    2013

    Programm

    Wohnungsbau, Kultur und Sport, Infrastruktur

    Auftragsart

    Studienauftrag

    Client

    CMS Basel

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Auszeichnung

    Auszeichnung guter Bauten

    Baukosten

    CHF 13000000.-

    Beteiligte

    Bauleitung: Fedele Architektur

    Die Alterspension Dalbehof, 1974 und 1984 erbaut, befindet sich an zentraler, ruhiger Lage im Gellertquartier. Der Gebäudekomplex aus drei, auf einen erdgeschossigen Verbindungsbau aufgesetzten, turmartigen Hochbauten zieht sich leicht von der Strasse zurück und wirkt so als Gebäude im Park.

    Architektonisch ist der Bau in seiner Erscheinung durch seine zeitspezifische Materialität aus Sichtmauerwerk und die volumetrische Formung der Hochbauten geprägt. Grundsätzlich gibt es drei Massnahmenbereiche. Neben den Strangsanierungen in den Wohntürmen, wird der Eingangsbereich mit Erschliessung des Untergeschosses neu organisiert, sowie das Hallenbad komplett umgestaltet.

    Der Umbau wurde im teils bewohntem Zustand in 2 Etappen durchgeführt. In der ersten Etappe wird der hintere Turm B, die Studentenwohnungen saniert und das Hallenbad im Untergeschoss mit allen dazugehörenden Nebenräumen neu geordnet und saniert. über die neue Treppe werden die Benutzer vom neuen Eingangsbereich über einen schnorchelartigen Zugangsbereich ins Untergeschoss geführt.

    Ein aufgesetztes Beleuchtungsband führt den Besucher vom Eingang zu den Garderoben und in die Schwimmhalle. Der gesamte Badebereich setzt sich durch seine Materialität und Beleuchtung vom Rest des Hauses ab. Die Schwimmhalle wird wesentlich aufgewertet und strahlt neu einen «Wellness-Charakter» anstatt Medizinalbadatmosphäre aus. Die intensive Farbigkeit der Oberflächen verleiht der Schwimmhalle eine eigene Atmosphäre. Blickpunkt ist der als eine Art Laterne ausgebildete Lichthof. Hier wird ein indirekt beleuchtetes Faux-Terrain ausgebildet, das einen interessanten und abwechslungsreichen Bezug zum Aussenraum herstellt und so der Schwimmhalle einen spezifischen unverwechselbaren Charakter verleiht und der Kunst am Bau als Bühne dient.

    Im Erdgeschoss werden die Studentenzimmer saniert, mit neuen Bädern ausgestattet und die Gemeinschaftsküche wird erneuert. Zudem wird der Mehrzweckraum saniert und mit einer Teeküche ergänzt. In der zweiten Etappe wird der Turm A saniert und der Eingangsbereich neu erstellt. Mit der Aufwertung des Eingangsbereiches soll der Auftritt des Hauses gegenüber dem Quartier offener, einladender und transparenter werden. Die geplanten Massnahmen beinhalten neben der räumlichen Vergrösserung der Anlage auch eine Klärung des vorgelagerten Aussenraumes. Der ehemals als funktionelle Parkierungsfläche genutzte Vorbereich wird aufgewertet und als Aufenthaltsbereich der sich zum Quartier öffnet neu gestaltet.

    Die Halle (als neuer zentraler Eingangsraum) wird vollflächig verglast. Neben dem zentralen Windfang, werden zwei kojenartige Räume als Sitz- und Aufenthaltsbereiche ausgestaltet. Durch die besondere Materialisierung werden diese offenen Raumnischen bewusst in Wert gesetzt und betonen in ihrer Wirkung die wohnlichen Qualitäten des Hauses. Ebenfalls besonderer Ort in der Eingangshalle ist der Empfang der in seiner Materialität und Farbigkeit ein gut erkennbarer Orientierungspunkt im Haus wird. Direkt dahinter wird das neue Büro der Heimleitung und Aufenthaltsräume für das Personal erstellt. Die Beleuchtung im Restaurant wird in Anlehnung an das neue Lichtkonzept im Eingang neu gestaltet.

  • Umbau Römermuseum Augusta Raurica

  • Augst

  • 2010

  • Hochbauamt Basel-Landschaft

  • Realisiert

  • Projektnummer

    150

    Ort

    Augst

    Jahr

    2010

    Programm

    Infrastruktur, Kultur und Sport

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Hochbauamt Basel-Landschaft

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Beteiligte

    • Bauleitung: Eigenmann Partner
    • Landschaft: Berchtold Lenzin
    • Ingenieur: WGG Schnetzer Puskas
    • Ausstellung: Ursula Gillimann

    Fotografie

    Tom Bisig, Susanne Schenker

    Als weithin sichtbares Zeichen dient das rekonstruierte Römerhaus mit seinem prägnanten Portikus. Der Eingang zum Museum liegt schlecht ersichtlich zwischen dem Römerhaus und dem Römermuseum, einem Neubau aus den 50er Jahren. Durch den Abbruch des bestehenden Kassenhäuschens ist die Schnittstelle zwischen Museumsbau und Römerhaus geklärt worden. Stattdessen ermöglicht nun die Glasfassade dem ankommenden Besucher bereits von aussen ein Blick auf die Exponate im Inneren. Umgekehrt gibt es von der Ausstellungsfläche einen Sichtbezug zum Amphitheater. Die Kasse wurde in einen unternutzten Lagerraum des Römerhauses verlegt. Ein grosser Mauerdurchbruch im Römerhaus dient nun als Schalterfenster für das Museum. Die vorhandenen alten Fenster vom Römerhaus bringen zusätzliches Tageslicht in den Kassenraum.Der Kassenraum wurde massiv vergrössert und ist gleichzeitig auch Shopkasse, welche vom Eingangsbereich her zugänglich ist. Entlang der gesamten Kassenraumrückwand wurde eine Schrankwand zum Lagerraum für Infomaterial, Shopwaren und Souvenirartikel. Die Gästegarderobe ist in einem Nebenraum untergebracht worden und bietet nun genug Platz für die erwachsenen Besucher des Museums. Das bis anhin dort untergebrachte Stadtmodell von Augusta Raurica wurde überarbeitet und an prominenter Stelle beim Ausstellungsraum untergebracht. Die Ein- und Ausgangssituation wurde räumlich getrennt, der bisher verstellte Zwischenraum zwischen Museum und Römerhaus dient als Ausstellungsfläche und Visitenkarte des Museums. An der Wand sind sechs kleine Vitrinen eingebaut worden, welche wertvolle Fundstücke präsentieren. Die Infostelen im Aussenbereich wurden auf die andere Strassenseite verlegt. Dies ermöglichte es den Garten zum Aufenthaltshof für die zahlreichen Schulklassen umzugestalten. Er dient gleichzeitig als Rückstauraum für wartende Schüler oder als Pausenplatz. Für Schulklassen wurden im Hof Schränke geschaffen, welche den geforderten Stauraum für Schultaschen bieten und das Museum entlasten.

  • Umbau Wohnhaus Karl-Barth-Platz

  • Basel

  • 2010

  • Basilinova AG, c/o UBS Fund Managment

  • Realisiert

  • Projektnummer

    147

    Ort

    Basel

    Jahr

    2010

    Programm

    Wohnungsbau

    Client

    Basilinova AG, c/o UBS Fund Managment

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Baukosten

    CHF 7000000.-

    Beteiligte

    • Bauleitung: Bauengineering
    • Ingenieur: Aegerter & Bosshardt Ingenieure

    Fotografie

    Andrea Helbling

    Das 1957 von Werner Sutter gebaute Mehrfamilienhaus am Karl Barth-Platz 9 ist das prägende Volumen am Platz. Die Fassade teilt sich in drei Teile, den Sockel, Mittelelement und dem Attikageschoss, mit dem prägnanten «Flugdach». Die Gebäudehülle ist nicht wesentlich verändert worden, bereits in den 80er Jahren sind die ursprünglichen Küchen/Bäder ersetzt worden.

    Die Sanierung aller Wohnungen wird im teilweise bewohnten Zustand strangweise durchgeführt. Dabei wird der bestehende Wohnungsschlüssel, welcher vorwiegend aus 2- und 3-Zimmerwohnungen besteht, nicht verändert.

    Alle Wohnungsgrundrisse sind ohne statische Eingriffe optimiert worden, die laborartigen Küchen sind jetzt den Wohnzimmern zugeschaltet. Alle Bäder werden komplett ersetzt, inkl. aller Oberflächen und Leitungen. Der dunkle, matte Eichenparkettboden ist der durchgängig in der ganzen Wohnung verlegt, ausser im Bad. Die weiss gestrichen Glasfasertapeten und die weissen Küchen, mit ebenfalls weissen Kunststeinabdeckungen machen die Wohnungen optisch grosszügiger und heller. Die beiden Dachwohnungen wurden zu einer grosszügigen 4½ Zimmerwohnung zusammengefasst, welche über eine umlaufende Dachterrasse verfügt. Das gesamte Gebäude wird mit einer verputzten Aussendämmung versehen, die Fenster haben mit umlaufend Zargen das Verhältnis zwischen Wand und öffnung verbessert. Die vormals geschlossen Balkonbrüstungen werden ersetzt durch Staketengeländer, was es ermöglicht, die nutzbare Tiefe der Balkon entscheidend zu vergrössern. Das Treppenhaus wurde durch eine dezente Farbgebung und ein neues Beleuchtungskonzept aufgewertet.

  • Umbau und Sanierung Birmannsgasse

  • Basel

  • 2007–2017

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    137

    Ort

    Basel

    Jahr

    2007–2017

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Fotografie

    • Michael Fontana
    • Dominique Salathé

    Das Hinterhaus an der Birmannsgasse ist Teil der ursprünglichen Typologie des Quartiers – einer Ende des 19. Jahrhunderts üblichen Blockrandstruktur für Basler Stadterweiterungen. Das ursprünglich als Werkstatt und Arbeiterwohnhaus genutzte Gebäude ist als einseitig nach Nordost orientiertes Haus eigentlich wenig attraktiv für Wohnnutzungen.

    Die Tiefe des einseitig belichteten Grundrisses sowie der enge Hof bestimmen die Grundanlage des lang gezogenen, ca. 7 auf 20 Meter grossen Gebäudes. Der Umbau zum Wohnhaus setzte auf einen behutsamen Umgang mit der typologischen Struktur des Gebäudes. Das Erdgeschoss wurde zum Wohn-, das Obergeschoss zum Schlafbereich. Das bestehende Treppenhaus bindet beide Geschosse zusammen. Im Obergeschoss kontrastiert die kammerartige Aufreihung der Zimmer mit dem weitläufigen rückwärtigen Erschliessungsgang. Belichtet wird dieser über einen Lichtschacht, der wie eine Art «Objet trouvé» wirkt. Im Erdgeschoss verbindet ein klammerartiger Erschliessungsbereich, der als Bibliothek genutzt wird, Eingang und Zugang zum Obergeschoss und führt zum weitläufigen Wohn- und Essbereich. Dieser wird durch einen offenen Kamin strukturiert und bildet eine Art Raumtasche. Im Winter ist der Wohnund Essraum Rückzugsort – im Sommer öffnet er sich über die grossformatigen, neu eingeschnittenen Fenster an seiner Längsseite zum Hofraum. Die meisten Materialien sind roh belassen. Helle Materialfarben prägen die Raumstimmung und interpretieren die spezifische Lichtsituation im Hinterhof. Das Gebäude ist innenisoliert; die verputzte Hoffassade wurde belassen beziehungsweise wiederhergestellt. In die bestehenden Fensterleibungen wurden neue Holzfenster ein gesetzt, die durch ihr grosszügiges Format eine gewisse Modernität in den Altbau bringen. Im Erdgeschoss wurden drei neue öffnungen in die Fassade eingeschnitten. Zwei aussen aufgesetzte Fenstertüren, die sich im Sommer ganz umklappen lassen, stellen einen neuen Bezug zum Hof her. Ein grosses festverglastes, ebenfalls aussen liegendes Fenster bietet einen grossen Ein- beziehungsweise Ausblick in/auf den Hofraum, der den Mittelpunkt und Bezugsort des Hinterhauses darstellt.

  • Umbau Wohnhaus Blauenstrasse I «Silverhouse»

  • Basel

  • 2007

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    127

    Ort

    Basel

    Jahr

    2007

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Beteiligte

    Ingenieur: H.P. Frei

    Das Wohnhaus an der Blauenstrasse in Basel ist ein viergeschossiger, bereits mehrfach umgebauter und dadurch in seiner Struktur stark veränderter Blockrandbau aus dem Jahr 1888. Mit einer kostengünstigen Intervention wurden die bestehenden, kleinteiligen Grundrisse ausgeräumt und mit wenigen Eingriffen räumlich neu geordnet. Auf diese Weise wurden zwei jeweils zweigeschossige, klar geschnittene Wohnungen geschaffen, die zeitgemässen Ansprüchen genügen.

    Erschlossen werden beide Einheiten über das seit jeher bestehende Treppenhaus. Dieses wird einzig durch den neuen, silbernen Anstrich, der fast beiläufig auf dem Rahmen der Eingangstür erscheint, veredelt. Indem dieser Farbton sämtliche Wände, Stufen, Decken und Geländer überzieht, verleiht er der Erschliessung eine eigenwillige Atmosphäre.

    Die verschiedenen Materialien verbinden sich unter der Farbschicht zu einer einheitlichen Haut, die das Treppenhaus nahtlos auskleidet und so mit einzelnen Ausblicken in den grünen Hof kontrastiert. Prägendes Element des Hofs ist die dicht mit Efeu und Weinreben bewachsene Rückwand eines Werkstattgebäudes; sie wird zur grünen Mauer, die weit in die nun offenen Grundrisse der Wohnungen hineinwirkt.

    Die Innenräume selbst sind zurückhaltend gestaltet. Das Erdgeschoss bildet eine grosse, fliessende Raumfigur, in deren Mitte der Eingang liegt, abgetrennt durch ein raumhohes, eingebautes Garderobemöbel. Diese Diele im Kleinstformat öffnet sich rechts zu einer offenen, eleganten Wohnküche, von der aus man über eine gedeckte Loggia und über eine vorgefertigte Betonstufe in den Hof gelangt.

    Der durchlaufende Boden aus weiss geölten Pressholzplatten unterstützt den Eindruck eines einzigen grossen Raumes. Bestimmendes Element des ganzen Parterres ist aber der raumhohe Wendeflügel in der ehemals geschlossenen Aussenwand. Steht er weit offen, erweitert sich der Wohnraum bis zur Hofmauer; in geschlossenem Zustand wird der Ausblick zu einer gerahmten Landschaftsfotografie. In den oberen Geschossen wurde nur reduziert eingegriffen. Neben der Neuordnung der Zimmer schaffen ausgesuchte Schiebewände Durchblicke und ein neues Raumgefühl, das dem kleinen Haus eine angemessene Grosszügigkeit verleiht.

  • Wohnüberbauung «In den Steinreben», Reinach

  • Reinach

  • 2006

  • Gemeinde Reinach

  • Wettbewerb 1.Preis

  • Neubau Infrastrukturgebäude Augusta Raurica

  • Augst

  • 2007

  • Hochbauamt Basel-Landschaft

  • Realisiert

  • Projektnummer

    117

    Ort

    Augst

    Jahr

    2007

    Programm

    Infrastruktur, Kultur und Sport

    Auftragsart

    Ausschreibung

    Client

    Hochbauamt Basel-Landschaft

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Beteiligte

    Bauleitung: Glanzmann Service AG, Ingenieur: Sutter Ingenieure

    Fotografie

    sabarchitekten

    Im Rahmen einer künftigen Neugestaltung des Empfangsbereichs um das Theater sollte der heutige Kiosk aus Gründen der Funktionalität ersetzt werden. Geplant ist ein Restaurant als zweigeschossiger Baukörper. Im unteren Geschoss sind Kiosk und Toiletten vorgesehen, im oberen ein Restaurant mit 40 Sitzplätzen. In einer ersten Etappe wird die Toilettenanlage gebaut.

    Das Volumen ist als einfacher Körper konzipiert. Es wird komplett in lasiertem Sichtbeton ausgeführt. Die Robustheit des Materials entspricht der exponierten Lage im öffentlichen Raum. Den Eingang markiert ein aus dem Betonvolumen wachsendes Vordach. Die Tür ist aussenbündig in die öffnung eingelassen. Gegenüber ist ein Fenster in Stufenglas in eine analoge öffnung eingesetzt und bringt Licht ins Innere. Der Boden im Gebäude wird durchgehend in einem roten PU gegossen. Die Wände und die Decke sind in braunen Mosaik ausgeführt und lehnen sich an die Farbigkeit der anderen Materialien der Römerstadt. Als Fundation dient eine Betonplatte, die mittels einer Trennlage von den vorgefundenen römischen Mauern getrennt ist.

  • Umbau Alte Mühle Münchhof

  • Münchhof (D)

  • 2004

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    98

    Ort

    Münchhof (D)

    Jahr

    2004

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Beteiligte

    • Bauleitung A. Stemme
    • Möblierung e15

    Fotografie

    Michael Fontana

    Die Stählemühle ist ein für das nördliche Bodenseegebiet typisches, in einer Senke liegendes Gehöft, bestehend aus Mühl- und Wohngebäude, Scheunen, Schnapsbrennerei und Schweinestall. Mit der Umgestaltung der Wohnräume des Mühlengebäudes so wie mit dem Umbau des Schweinestalls in ein Büro- und Lagergebäude für einen kleinen Kunstbuchverlag erhält das Ensemble eine neue Nutzungszuschreibung und wird in seinem Zusammenhalt gestärkt. Im bereits mehrfach umgebauten Mühlen- und Wohngebäude lassen sich die aus denkmalpflegerischer Sicht relevanten historischen Spuren auf die Gebäudehülle und die innere Raumstruktur reduzieren; diese wurden entsprechend beibehalten.

    Der Umbau beschränkte sich auf ein neues Farb- und Materialkonzept, welches mit diversen Schreinereinbauten ergänzt wurde. Mit einer ausgesuchten Materialwahl wurden den einzelnen Nutzungen entsprechend unterschiedlichste Raumstimmungen erzeugt. Im Zentrum steht der alte Mühlraum, dessen unregelmässige, historisch gewachsene Tragstruktur mit den neu eingebauten Beton ebenen gleichzeitig kontrastiert und zu einer eigenen Wohnlandschaft zusammenwächst. Lager, Archiv und Büro des Kunstbuchverlags sind im bereits früher umgenutzten Schweinestall untergebracht – in einer Hallenkonstruktion mit tragenden, als Ständerkonstruktion ausgebildeten Aussenwänden, die von einer engen Serie von filigranen Dachbindern überspannt werden. Dazu wurde innenseitig eine neue Hülle (Wände, Boden, Decke) mit nichttragenden Zwischenwänden eingebaut. Ein aus den Dimensionen der bestehenden Konstruktion entwickeltes, raumhohes Fensterelement wurde – den jeweiligen Nutzungen entsprechend – einzeln oder als Serie in die alte Bretterschalung eingeschnitten. In der Grundrissdisposition umgibt eine L-förmige Büroschicht das grosse Bücherlager mit Infrastrukturräumen. Der offene, fast elegant wirkende Innenraum kontrastiert hier mit der konstruktiven Einfachheit des Zweckbaus.

  • Neubau Heilpädagogische Schule Liestal

  • Liestal

  • 2007

  • Verein Insieme

  • Wettbewerb 1. Preis, Realisiert

  • Projektnummer

    97

    Ort

    Liestal

    Jahr

    2007

    Programm

    Bildung

    Client

    Verein Insieme

    Status

    Wettbewerb 1. Preis, Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Auszeichnung

    Auszeichnung guter Bauten BL und BS

    Baukosten

    CHF 19000000.-

    Beteiligte

    Bauleitung Fedele Architektur

    Fotografie

    Georg Aerni

    Das Areal für die neue Schule liegt am Rand der Stadt Liestal, an der Kreuzung Altmarkt. Das exponierte Grundstück wird dreiseitig von einer stark abfallenden Böschung begrenzt. Das im Rahmen eines Wettbewerbs entwickelte Gebäude bietet Raum für eine Tagesschule für 72 Kinder im Alter von 4 bis 18 Jahren mit unterschiedlichen Behinderungen. Der Neubau interpretiert die städtebaulich und landschaftlich exponierte Situation, indem er, der geografischen Lektüre folgend, das Plateau und die Hügelkante im Sinne einer «architektonischen Topografie» besetzt. Das Gebäude reagiert mittels eines differenzierten Volumens auf die gegebene Situation und auf das sehr spezifische Raumprogramm.

    Die Staffelung des Volumens, die unterschiedlichen Gebäudehöhen sowie die Bekleidung mit unterschiedlich farbigen, leicht reflektierenden Aluminiumpanelen verunklären dabei bewusst die wahre Dimension des Gebäudes. Im Innern des Schulgebäudes sind die verschiedenen Nutzungsfamilien wie Klassenzimmer, Werkräume, Therapieräume und allgemeine Räume zu Gruppen zusammengefasst und in den jeweils spezifischen Bereichen des Gebäudes angeordnet. Vom Eingangsbereich aus werden die einzelnen Raumgruppen und Räume über zwei zentrale Kerne und einen Hauptgang erschlossen. Letzterer öffnet sich jeweils vor den Klassengruppen zu einem erweiterten Aufenthaltsbereich. Die Raumgruppen sind, im Gegensatz zu üblichen Schulhaustypologien, das strukturell massgebende Element des Gebäudes. Sie nehmen das Bild von Häusern in einem Dorf oder von Wohnungen in einem Haus auf – erhalten auf der funktionalen Ebene so eine für das Projekt charakteristische Qualität und vervollständigen das städtebauliche Thema.

  • Ausstellung Schweizer Pavillon «Der Berg»

  • Aichi (J)

  • 2005

  • Präsenz Schweiz

  • Wettbewerb 1. Preis, Realisiert

  • Projektnummer

    82

    Ort

    Aichi (J)

    Jahr

    2005

    Programm

    Ausstellung

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Präsenz Schweiz

    Status

    Wettbewerb 1. Preis, Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Beteiligte

    Gruppe Panorama

    Fotografie

    Tobias Madoerin, iart

    Anlässlich der Weltausstellung 2005 in Aichi, Japan, galt es, den Auftritt der Schweiz formal und inhaltlich zu entwerfen. Im Rahmen eines Wettbewerbs entwickelte die Gruppe Panorama 2000 ausgehend vom Expo-Leitmotiv «Weisheit der Natur» ein Konzept für einen künstlichen Berg.

    Das Bild des Berges repräsentiert die bekannten Landschaftsbilder der Schweiz und versinnbildlicht die natürlichen und kulturellen Ressourcen unserer Gesellschaft. Das architektonische Konzept des Schweizer Pavillons besteht aus zwei Elementen: dem eigentlichen Berg und dem Infrastrukturbereich. Der Berg erscheint als riesige, abstrakte Landschaft, die in den von den japanischen Organisatoren der Expo 05 zu Verfügung gestellten Pavillon hineingefaltet wurde.

    Eine neun Meter hohe Bergkette verdeckt ein dahinterliegendes Tal, welches vom Besucher nur nach einer Wanderung durch das Innere des als Holzbau konstruierten «Massivs» entdeckt werden kann. Seine in statisch wirksame Dreiecksflächen gegliederte, ca. 1500 Quadratmeter umfassende Oberfläche wurde mit der Textur eines künstlichen Bergs überzogen. Im Inneren befindet sich die Ausstellung, welche in die Themenbereiche «Swiss myths», «visions», «risk and caution», «top of science» und «Monte Rosa Hütte» gegliedert ist.

    Während seines Spaziergangs durch diese sogenannten «Bubbles» entdeckt der Besucher eine Vielzahl von Objekten unterschiedlichster Herkunft, Bedeutung, Form und Altersklasse. Sie stellen die Vielfaltigkeit der Errungenschaften der Schweizer Kultur dar. Ausgediente Armeetaschenlampen wurden umfunktioniert zu Audioguides, von denen zusätzliche Informationen zu den Objekten abgerufen werden können. Nach dem Erlebnis im Inneren des Bergs betritt der Besucher die Terrasse, welche von der künstlichen Bergwelt umgeben ist. Hier ergibt sich die Möglichkeit, den Besuch auf einem persönlichen Erinnerungsfoto festzuhalten.

    Der Infrastrukturbereich ist als dreigeschossiger Bau in den Pavillon hineingestellt. Restaurant, der Shop, die Lounge sowie Büros und Technik sind hier kompakt angeordnet. Durch die differenzierte Farbgebung wird den einzelnen Bereichen eine jeweils spezifische Atmosphäre verliehen, die im Kontrast zur künstlichen Bergwelt steht.

  • Neubau Wohnhaus Neuwiller

  • Neuwiller (F)

  • 2004

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    75

    Ort

    Neuwiller (F)

    Jahr

    2004

    Programm

    Wohnungsbau

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Beteiligte

    • Bauleitung: BET Morganti
    • Ingenieur: Schnetzer Puskas

    Fotografie

    Michael Fontana

    Das Einfamilienhaus Wissler befindet sich am Rand von Neuwiller im Elsass. Der Baukörper besetzt die Parzelle in ihrer Mitte und scheidet zwei Außenraumbereiche aus: Einen grosszügigen Vorgartenbereich zur Strasse hin und einen ruhigeren rückwärtigen Gartenteil. Der Grundriss basiert auf zwei in ihrer Form und Größe ähnlichen Teilen. Ein überhoher Wohn- und Essbereich zum Einen, der Eingangs und Schlaftrakt zum Anderen. Das verbindende Dach folgt der Höhenabwicklung der darunterliegenden Raumschichten und fügt die Teile zu einem Ganzen. Vom Eingang führt eine Treppe zum höher liegenden Wohn- und Essbereich mit offener Küche. über die zentrale Treppe gelangt man weiter zum Schlafbereich mit drei Schlafräumen, zwei Bädern und einer dazwischen liegenden Ankleide. Das elegante Volumen ist als heller, verputzter Körper mit großflächigen Ost-West orientierten Verglasungen angelegt. Der großzügige Wohnbereich wird über ein um drei Meter auskragendes massives Vordach mit dem rückwärtigen Garten verschränkt. Die Materialisierung der Innenräume ist ruhig und zurückhaltend. Einzig der intensive Parkett aus Bambus, der auch den Küchenkorpus überzieht, gibt den Haupträumen eine gewisse Farbigkeit.

  • Atelier im Hinterhof

  • Basel

  • 2002

  • privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    64

    Ort

    Basel

    Jahr

    2002

    Programm

    Ausstellung, Büro und Gewerbe

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Fotografie

    Annette Fischer

    Die bestehende, ungeheizten Gewerberäume im Hintergebäude an der Haltingerstrasse werden für eine Nutzung als stilles Gewerbe (Ateliers) umgenutzt. Die einseitig belichtete Gewerbestruktur wird hofseitig über eine neue Holzfassade belichtet, die in die bestehende Betonstruktur eingepasst wird. Wie Intarsien sind die Fassadenfelder in die bestehende Struktur eingelagert. Die handwerkliche Fertigung aus Eiche schafft eine robuste und wohnliche Qualität und prägt die sachlich gehaltenen Innenräume.

  • Neubau Quartierzentrum Breite

  • Basel

  • 2005

  • Konsortium Breitezentrum

  • Realisiert

  • Projektnummer

    58

    Ort

    Basel

    Jahr

    2005

    Programm

    Büro und Gewerbe, Städtebau, Infrastruktur

    Client

    Konsortium Breitezentrum

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Baukosten

    CHF 18000000.-

    Beteiligte

    • Landschaft: Berchthold Lenzin
    • Ingenieur: ZPF Ingenieure AG
    • Fassade mit Renée Levy
    • Generalunternehmer: Bâtigroup AG

    Fotografie

    Michael Fontana

    Das Breitezentrum befindet sich im Osten der Stadt, in der Nähe von Autobahn und Rhein. Als urbaner Ort an exponierter Lage bildet das Areal den Abschluss einer Reihe von geschlossenen Blockrandbebauungen zwischen Rheinufer und Zürcherstrasse. Der urbane Kontext, markant repräsentiert durch die Autobahn, wird durch die Cecile- Ines-Loos-Anlage so wie die unmittelbar angrenzende Rheinpromenade kontrastiert. Die spezifischen Eigenheiten der Umgebung, der Gegensatz zwischen Mobilität und Schrebergartenidylle sowie die zentrale Situation im Schnittpunkt von Verkehr, Erholung und Quartier bildeten die städtebaulichen Grundlagen des Projekts.

    Konzipiert für ein hybrides Raumprogramm (Quartierstreffpunkt, Bibliothek, Hotel, Kindergarten, Sehbehindertenschule, Büros und Gewerbe) fasst die Architektur die unterschiedlichen Nutzungen in einem prägnanten Volumen. Das Nebeneinander der Nutzungen prägt auch das Bild der Grundrisse. Wie einzelne Gebäude fügen sich die stempelartigen Grundrisstypen zur Grossform zusammen.

    Die Erschliessung des Gebäudes erfolgt über den zentralen Hofbereich, der sich zur Zürcherstrasse öffnet. Als Teil des städtisch-öffentlichen Raums übernimmt dieser Gebäudeteil eine wichtige Rolle. Der offene Eingangsbereich – als grosszügige, einladende Geste konzipiert – unterstreicht die Idee eines gemeinsamen, kommunikativen Raums.

    Die zentralen Nutzungen gruppieren sich hier konzentrisch um den Hof und vermitteln die Idee des Zentrums als Dreh- und Angelpunkt des Quartiers. Der Bezug zu den Räumen des Quartierszentrums und den Aussenanlagen wird durch die Glasfassaden im Erdgeschoss, die sich öffnen lassen, noch verstärkt. über sie werden die verschiedenen Nutzungen zu einem Ganzen zusammengebunden. Aufgrund seiner umlaufenden bandartigen Fenster, die von Brüstungselementen aus anodisiertem Aluminium und perlmuttartig schillerndem Glasmosaik gefasst sind, verändert das Gebäude seine Erscheinung je nach Witterung.

  • Neubau Jakob-Burckhardt-Haus

  • Basel

  • 2000

  • Immobiliengesellschaft Bahnhof Ost

  • Studienauftrag

  • Projektnummer

    55

    Ort

    Basel

    Jahr

    2000

    Programm

    Büro und Gewerbe, Städtebau

    Auftragsart

    Studienauftrag

    Client

    Immobiliengesellschaft Bahnhof Ost

    Status

    Studienauftrag

    Projekt

    sabarchitekten

    Auszeichnung

    1. Preis ex - aequo

    Beteiligte

    • Ingenieur; A. Zachmann, Basel
    • Fassadenplanung; P. Petignat, Riehen

    Das geplante Jacob-Burckhardt-Haus setzt die grossmassstäbliche Überbauungsstrategie des Peter-Merian-Hauses fort. Der Gürtel zwischen Gleisfeld und der Verkehrsachse “Nauenstrasse” wird als eine gesonderte Zone behandelt. Die Dimension und das Programm (30‘000m2) der gebauten und geplanten Gebäude defi nieren eine eigene Massstäblichkeit, die sich aus der kleinteiligen Morphologie der umgebenden Stadtstruktur löst.

    Das Gebäudevolumen lässt sich in sechs Einheiten aufteilen, die wiederum geschossweise vermietet werden können. Die flexible Stützenstruktur lässt somit eine grösstmögliche Nutzungsvielfalt zu. Die beiden Kopfelemente sind jeweils speziell ausgebildet. Die tief eingeschnittenen, an der Fassade liegenden Höfe erlauben es, die innenliegenden, schlechter belichteten Bereiche zu minimieren und die an der Fassade liegenden Arbeitsbereiche zu optimieren. Die Fassade ist als durchgehende, vorgehängte Glasfassade konzipiert. Das umseitig mit verschiedenfarbigen Isoliergläsern verkleidete Gebäude suggeriert Komplexität und Nutzungsvielfalt. Die teilweise opaken, teilweise transparenten und transluziden Glasscheiben erinnern an über- und nebeneinander gestapelte Container, die sich zu einem komplexen, farbigen Muster fügen und die Identität des Gebäudes prägen.Teil der Glasfassade sind ebenfalls die im Raster angeordneten vertikalen Lamellen aus mattiertem Glas, die das Gebäude raupenartig umschliessen und die Wahrnehmung des Gebäudes durch die Bewegung verändern. Durch den gefalteten Baukörper öffnen und schliessen sich somit die unterschiedlichen Sequenzen und dynamisieren den Strassen- und Schienenraum.

  • Neubau Schulanlage mit Theater La Tour-de-Trême

  • Bulle

  • 1999–2004

  • Association des communes de la Gruyère

  • Realisiert

  • Projektnummer

    52

    Ort

    Bulle

    Jahr

    1999–2004

    Programm

    Bildung, Kultur und Sport, Infrastruktur

    Client

    Association des communes de la Gruyère

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Auszeichnung

    Distinction romande d'architecture

    Baukosten

    CHF 65000000.-

    Beteiligte

    • Bauleitung: O. Charrière & A3
    • Ingenieur: Gex & Dorthe
    • Elektro: Scherler
    • HLS: Tecnoservice

    Fotografie

    Michael Fontana

    Das Greyerzerland liegt im französisch sprechenden Teil des Kantons Freiburg. Die sanfte Topographie des Gebietes kontrastiert hier mit der imposanten Fernwirkung der Alpen. Die idyllisch, in ihrer Längsrichtung Nord-Süd orientierte Parzelle liegt am Rand des Dorfes La Tour-de-Trême an der Grenze zu weiten Agrarflächen.

    Die im Programm geforderten Funktionen – eine regionale Schule mit vierzig Klassenzimmern, ein Theatersaal für 800 Personen, ein Schulrestaurant, sowie eine Dreifachsporthalle – sind auf drei eigenständige Körper aufgeteilt. Eine präzise zueinander gestellte Konstellation von unterschiedlich gearteten Baukörpern konzentriert sich auf der Parzelle zu einer offenen Figur. Zwischen den Volumen entsteht ein T-förmiger Aussenraum, der das eigentliche Herzstück der Anlage bildet. Dieser Raum ist Pausenbereich und Verbindung zwischen den Gebäuden sowie den Verkehrspunkten im Norden und Süden der Parzelle. Durch das gegenseitige Ausdrehen der Körper werden die Hof- und Wegräume ausgerichtet und dynamisiert.

    Ausschlaggebend für die geometrischen Bezüge ist der abstrakte Bezug zur Aussicht. Dimension und volumetrische Ausprägung integrieren die Gebäude in die Landschaft. Ihr Charakter oszilliert zwischen einer dem ruralen Kontext verpflichteten Architektur und einer der Weite der Landschaft angemessenen Grösse und Massstabslosigkeit. Alle Baukörper sind in eingefärbtem Sichtbeton ausgeführt. Durch das Sandstrahlen der Oberfläche wird das beigefügte gebrochene Kies aus Jurakalk freigelegt. Die rohe Oberfläche kontrastiert mit den grossen, fein detaillierten Fenstern aus Aluminium mit verschieden reflektierendem Glas.

  • «Schweiz vs 2.1», Panorama für die Expo02, Murten

  • Murten

  • 2002

  • expo.02

  • Realisiert

  • Projektnummer

    39

    Ort

    Murten

    Jahr

    2002

    Programm

    Ausstellung

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    expo.02

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Beteiligte

    • Konzeption: Gruppe Panoram2000
    • Projektion: IArt

    Fotografie

    Tobias Madörin

    Anlässlich der Landesausstellung Expo.02 realisierte die Gruppe Panorama2000 das Panorama «Schweiz Version 2.1» im Kubus von Jean Nouvel: eine 360°-Projektion von 23 Metern Durchmesser und 7 Metern Höhe, die hochauflösende digitale Bilder in Echtzeit darstellte. Mit ausgesuchten Bildern der Schweiz lotete die Gruppe Begriffe wie Realität, Identität, Zugehörigkeitsgefühl und Heimat aus. So wurden die Besucherinnen und Besucher in einen 360° Bildraum geführt und auf auf eine Reise durch Zeiten, Geographien, Geschichten und Mythen des Landes mitgenommen.

  • Umbau und Erweiterung Wohnhaus Aescherstrasse

  • Basel

  • 1998–1999

  • Privat

  • Realisiert

  • Projektnummer

    32

    Ort

    Basel

    Jahr

    1998–1999

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Direktauftrag

    Client

    Privat

    Status

    Realisiert

    Projekt

    sabarchitekten

    Beteiligte

    • Bauleitung: sabarchitekten
    • Ingenieur: D. Weiss

    Fotografie

    Michael Fontana

    Das Wohnhaus aus der Gründerzeit befindet sich im Basler Paulusquartier, am Zeilenende zum Benkenpark. Mit drei unterschiedlich proportionierten Räumen, zwei Schlafzimmern im Erdgeschoss und einem Musikzimmer im Obergeschoss, wurden die bestehenden Wohnungen jeweils geschossweise erweitert. Dabei schiebt sich das neue Volumen über einen bereits in den dreissiger Jahren erstellten Anbau. Strassenseitig springt der Kubus leicht aus der Bauflucht der Zeile hervor und artikuliert mit präzise gesetzten öffnungen und dem markanten Dachaufbau seine Position als Kopfbau. Zum Garten hin entsteht durch eine Abstufung des Volumens eine räumliche Verzahnung mit den bestehenden Terrassenbereichen. Dort verschmelzen die individuellen Aussenbereiche des Alt- und Neubaus zu einem Ganzen.

    Der einfache, fein verputzte Körper lehnt sich in seiner Materialität und Farbigkeit an die Erscheinung des Altbaus an. Die grossen Eichenfenster mit ihren kräftigen Holzgesimsen interpretieren dabei die ortsüblichen Fenstergewände aus Stein neu. Zwei Eckfenster inszenieren die eindrückliche Trauerweide, die auf allen drei Geschossen unterschiedlich erlebbar wird. Innenräumlich stellen die präzise gesetzten Öffnungen den Bezug zu dem umseitig erlebbaren Aussenraum her; der Ausblick wird zur spezifischen Qualität am Ort.

  • Wohnüberbauung Brohegasse, Bettingen

  • Bettingen

  • 1995

  • Hochbauamt Baselstadt

  • Wettbewerb, 1. Preis

  • Projektnummer

    1

    Ort

    Bettingen

    Jahr

    1995

    Programm

    Wohnungsbau

    Auftragsart

    Wettbewerb

    Client

    Hochbauamt Baselstadt

    Status

    Wettbewerb, 1. Preis

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    In Zusammenarbeit mit und Hans Schibli und Yves Stump

    Die Landgemeinde Bettingen ist geprägt durch eine organisch gewachsene Struktur von Einzelbauten. Erst in neuerer Zeit sind einzelne Gruppenbauten entstanden. Die Parzelle, in unmittelbarer Nähe zum Dorfkern gelegen, befindet sich am Übergang zwischen markanten Einzelbauten (Baslerhof, ehern. Anstaltshaus). und der sich oberhalb erstreckenden lückigen Einfamilienhausstruktur. Eine differenzierte Komposition mit unterschiedlichen Baukörpern nimmt die heterogenen Bebauungsmuster auf selbstverständliche Art und Weise auf und vernetzt sie mit Dorf und Umfeld. Es entsteht so ein durchlässiges architektonisches System, das mit Körnung und Masstäblichkeit auf die vorhandene Struktur reagiert. Im dorfnahen, unteren Bereich betonen mehrgeschossige Baukörper den unmittelbaren Bezug zu den umliegenden markanten und kompakten Einzelbauten; im oberen Bereich wird das bestehende System Strasse -Grünraum - Haus neu interpretiert und in verdichteter Form umgesetzt. Die Bebauung ordnet sich so trotz eigenständigem, zeitgenössischem Ausdruck mit angemessener Dichte und Körnung in die be­stehende Struktur ein und findet zu einem neuen, heterogenen Ganzen. Die einzelnen Kuben sind so gestaffelt, dass eine ruhige aber abwechslungsreiche Dachlandschaft entsteht. die nicht mit den bestehenden, traditionellen Dächern konkurrenziert.

  • Schulheim «Gute Herberge», Riehen

  • Riehen

  • 1996

  • Hochbauamt Baselstadt

  • Studienauftrag, 1. Preis

  • Projektnummer

    0

    Ort

    Riehen

    Jahr

    1996

    Programm

    Wohnungsbau, Bildung, Städtebau

    Auftragsart

    Studienauftrag

    Client

    Hochbauamt Baselstadt

    Status

    Studienauftrag, 1. Preis

    Projekt

    Salathé Architekten Basel

    Beteiligte

    In Zusammenarbeit mit Yves Stump und Hans Schibli

    Im Studienauftrag für das Schulheim «zur Herberge» wurde eine Lösung gesucht, das parkähnliche Areal mit seinen teilweise denkmalgeschützten Bestandsbauten den neuen pädagogischen Bedürfnissen anzupassen. Neben dem Umbau der bestehenden Gebäude als Schul- und Wohngebäude, ging es darum zusätzlichen Raum für Wohngruppen zu entwickeln.

    Das Areal «zur Herberge» ist als grosser Park und Freiraum erlebbar. Stolze, vor der Geländekante aufgereihte Bauten, ein wunderbarer, dichter Baumbestand und Grünräume mit vielseitigen Eigenheiten und Stimmungen prägen den Ort. Diese Qualitäten werden von den starken lmmissionen, die von der stark befahrenen Strasse ausgehen, empfindlich gestört. Trotz diesen Gegebenheiten und des erheblichen, zu planenden Bauvolumens, soll die Würde und Grosszügigkeit, die dem Anwesen eigen sind erhalten bleiben.

    In Fortsetzung der Kirche säumen vier grossformatige, in ihrer Massstäblichkeit ähnliche Volumen die Strasse und definieren dessen Raum in Form einer «Solitärbebauung» im Park. Kirchgelände und gesamter Park werden trotz unterschiedlicher Nutzung als Einheit und besonderer Ort gelesen. Um die neuen Bauten bestmöglich zwischen den Bäumen und der erhaltenen Bausubstanz einzugliedern, werden die Baukörper klar strukturiert, in der Höhe variiert und treten als addierte Volumenkompositionen in Erscheinung, die in sich Körnigkeit und Massstäblichkeit auf die Bestandbauten beziehen.

    Neu- und Altbau und Naturraum werden zu einem gleichwertigen Nebeneinander und ergänzen sich in gegenseitiger Spannung. Im hinteren Bereich des Areals bilden kleinere Volumen den fliessenden, Übergang zu Wald und unterem Grünbereich und zeichnen die Geländekante. Dem Betriebsablauf angepasst finden unterschiedliche Nutzungen und Anforderungen Im Ensemble ihren spezifischen Ort, Massstab und architektonischen Ausdruck was für Bewohner und Personal zu einer ein einfachen Übersicht und guten Orientierung für das Personal beiträgt. Die klare Trennung der Wohn-, Schul- und Personalbereiche mit ihren entsprechenden Umräumen stärken das differenzierte Erleben der Tagesabläufe (Schulweg, Pausenplatz etc.) trotz einer hoher Nutzungsdichte auf dem Areal.

    Projekt

    Ort

    Jahr

    Auftraggeber/-in

    Status